Warum sabotiere ich mich selbst?

Warum blockiere/sabotiere ich mich selbst? Konkret: Im Frühjahr habe ich begonnen, Klavierunterricht zu nehmen, habe mir auch ein E-Piano gekauft, alles nicht billig. Nach den ersten Stunden habe ich zunehmend keine Lust mehr zum Üben gehabt. Soweit erstmal normal, hat vielleicht jeder mal einen Motivationsknick. Bei mir ist das inzwischen so weit, dass ich überhaupt nicht mehr üben mag, eine richtige Blockade entwickelt habe. Ich weiß gar nicht warum, weil es erwartet ja niemand was von mir. Ich mache das ja eigentlich nur für mich selbst, als Hobby, zum Spaß. Und trotzdem bin ich völlig blockiert, wollte schon kündigen, das hab ich aber doch (noch) nicht getan. Ich habe das Gefühl, einmal wöchentlich zum Unterricht gehen wäre ok, aber nicht zuhause üben. Warum auch immer. Aber mit nur 1x wöchentlich Unterricht kommt man ja nicht weiter und ist für den Lehrer ja auch nicht so toll. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich jemand anderem der vielleicht hoch motiviert ist, den Platz wegnehme und das Ganze auch so viel Geld kostet. Die Entscheidung zu kündigen habe ich so lange vor mir hergeschoben, bis die Frist verstrichen war. Da ärgere ich mich über mich selbst. Aktuell sind Ferien, aber mir graust es schon bei dem Gedanken an den Unterricht. Wenn es wieder so ist wie vor den Ferien, dass ich immer erst ganz kurz vorher überhaupt etwas übe und mich dann grässlich fühle, weil der Lehrer das natürlich auch bemerkt, ob man geübt hat oder nicht. Fühle mich wie als Kind. Vielleicht hast du ja einen Rat.

Danke für deine Nachricht 🙂. Das klingt nach einer ziemlich verzwickten Situation. Auf deine Frage, warum du dich selbst blockierst, kann ich keine pauschale Antwort geben. Dafür sind einfach zu viele verschiedene Richtungen möglich. Ich helfe dir aber sehr gerne, die Situation zu sortieren, damit du die Richtung für dich eingrenzen und entsprechend weiterverfolgen kannst.

Wenn du dann noch Fragen hast, schreib gern wieder oder melde dich für persönliche Unterstützung. Falls sich an deiner Situation etwas verändert hat, freue ich mich auch über ein Update. Mich interessiert sehr, wie es dir inzwischen damit geht, was heute vielleicht anders ist oder wie du es für dich (vorübergehend) gelöst hast.

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Dieser Artikel ist eine Antwort auf eine Frage, die mich über den kostenfreien und anonymen „Blog-Briefkasten“ erreicht hat. Möchtest du auch Fragen oder Gedanken einwerfen, die dich beschäftigen, kannst du das hier tun. 

Du hast schon mal eine Frage gestellt? Dann findest du hier alle bisherigen Antworten.

Inhalt

Ein paar Worte zur Selbstsabotage

Erwartungsdruck

Der Reiz des Neuen

Die Lebensregeln hinter der Blockade

Die Anfangsmotivation unter die Lupe nehmen

Gibt es ein wiederkehrendes Muster?

Abschließende Gedanken

Ein paar Worte zur Selbstsabotage

Das Wort Sabotage begegnet mir in meinen Coachings recht häufig. Immer schwingt dabei auch ein mehr oder weniger vorwurfsvoller „Unterton“ mit. Hier ist es zunächst wichtig, zu verstehen, dass eine Selbstsabotage bzw. Blockade eigentlich ein Selbstschutz ist.

Das Ergebnis mag erst mal dasselbe sein – egal, wie man es nun nennt. Wenn man aber verinnerlicht, dass ein Schutz immer gute Absichten hat, nimmt man eine verständnisvollere und mitfühlendere Haltung sich selbst gegenüber ein. Die braucht man, um schwierige Situationen und Emotionen in der Tiefe zu verarbeiten. Genaueres dazu, kannst du im Blogartikel über Selbstempathie nachlesen.

Erwartungsdruck

Was in deiner Nachricht für mich gerade am stärksten hervorsticht, ist ein gewisser Erwartungsdruck, der an verschiedenen Stellen haftet. Ich nehme es so wahr, dass du an dich selbst und an das Hobby an sich eine Erwartung hast. Zusätzlich möchtest du die Erwartungen des Lehrers erfüllen und auch die Erwartungen der Menschen nicht enttäuschen, die nach einem freien Unterrichtsplatz suchen.

Das wäre also direkt ein erster Punkt, den du für dich prüfen könntest, um der Ursache deiner Blockade auf die Spur zu kommen: Wer erwartet was genau von wem? Welche Erwartungen kennst du sicher? Welche vermutest du?

Es geht hier gar nicht darum, welche Erwartung vielleicht gerechtfertigt ist und welche nicht. Sammle sie einfach nur, um sie dir bewusst zu machen. Bewerte und urteile nicht.

Im Laufe des Artikels werde ich diesen Punkt immer mal wieder aufgreifen, etwas vertiefen und verzweigen. Manche Impulse treffen vielleicht ins Schwarze, andere gehen völlig an dir vorbei. Schau dort genauer hin, wo du hängenbleibst: Welcher Impuls, welche Frage spricht dich an? Wo zieht es dich hin? Was lehnst du stark ab?

Neugier und stärkere emotionale Reaktionen (egal in welche Richtung) sind immer gute Marker für die Dinge, die uns persönlich betreffen. Da lohnt es sich, sie zumindest im Blick zu behalten. Da nur du selbst diese Fragen beantworten kannst, kann dir das niemand abnehmen. Andere Menschen können immer nur Impulse anbieten, inspirieren und spiegeln. Das ist sehr wertvoll und oft notwendig. Der letzte Schritt, das Prüfen, ist aber immer die eigene Aufgabe.

Nimm dir Zeit, hab Geduld. Die meisten Antworten kommen nicht durch intensives Nachdenken. Sie kommen dann, wenn man, nach dem man die Frage gestellt hat, auch wieder lockerlässt. Dennoch kannst du natürlich Hilfsmittel nutzen, wie z.B. das Freewriting oder die psychologische Tarot-Arbeit. Oder irgendetwas anderes, das dir entspricht. Aber auch hier: ohne Druck.

Der Reiz des Neuen

Was möglicherweise in den Erwartungsdruck mit rein spielt: Der Reiz des Neuen ist verflogen. Wir wollen manchmal unbedingt etwas haben, können oder anfangen. Sind wir dann am Ziel bzw. haben wir den entsprechenden Schritt getan, verschwindet fast schlagartig die Faszination, die uns vorher angetrieben hat.

Es gibt diesen schönen Satz – ich glaube, von Dieter Lange: Gehabt zu haben befreit vom „haben müssen“.

Das ist etwas ganz Menschliches. Hier kommt es darauf an, wie wir damit umgehen, dass es dieses Phänomen gibt, welches einem selbst vielleicht öfter begegnet als manch anderem.

Wenn du häufig – vielleicht auch in anderen Lebensbereichen – von sprunghaften Interessen „verfolgt“ wirst, kann es helfen, eine Balance zwischen „aufregendem Neuen“ und „eingespielter Routine“ anzustreben.

Die Impulse zu unterdrücken wird vermutlich nicht viel bringen. Im Gegenteil, sie würden dich wahrscheinlich noch viel stärker beschäftigen. Manche Menschen brauchen diese Sprunghaftigkeit auch, um geistig nicht zu verkümmern. Was den einen überfordert, gibt dem anderen Energie. Vorausgesetzt, sie bewerten die Sprunghaftigkeit nicht als etwas Schlechtes.

Jetzt muss man sicherlich nicht jedem Impuls nachgehen. Vielleicht nur denen, die sich wirklich nicht abschütteln lassen, die auch nach 10x drüber schlafen noch da sind. Am Ende ist es aber deine ganz persönliche Entscheidung, wie du dein Leben gestaltest.

Wenn du wirklich gar keine Freude mehr daran hast, Klavier spielen zu lernen, kannst du z.B. dein E-Piano auch wieder verkaufen. Und wenn du Angst hast, dass du es doch wieder angehen willst, sobald du es verkauft hast, besorgst du ein Neues. Vielleicht kann auch mit dem Unterrichtsplatz ähnlich verfahren und ein Nachrücker gefunden werden. Die Dinge dürfen in Bewegung bleiben. Du kannst dich umentscheiden, so oft du möchtest. Du hast auch genauso ein Anrecht auf diesen Platz wie jeder andere Mensch – was natürlich nicht heißen muss, dass dir immer einer zur Verfügung steht. Und damit kommen wir zum nächsten Punkt.

Die Lebensregeln hinter der Blockade

Welche Lebensregeln könnten hinter deiner Blockade stecken? Wer sagt z.B., dass du Dinge, die du (hobbymäßig) anfängst, auch zu Ende machen musst? Wer sagt, dass alles immer Freude machen muss? Dass du dir den Klavierunterricht durch Leistung verdienen musst. Dass du beweisen musst, diesen Platz auch weiterhin zu verdienen. Oder dass man sich nicht (immer wieder) umentscheiden darf?

Eine andere Lebensregel, an der du dich möglicherweise unbewusst orientierst, bezieht sich vielleicht auf die Geduld: Zeigen sich nicht schnell genug Fortschritte? Entwicklung verläuft immer in Schüben. Und da kann man schon mal verzweifeln. Gerade dann, wenn man allein üben soll. Eine Lebensregel könnte also sein: Der Unterricht muss (schnell) etwas bringen.

Vielleicht fallen dir auch noch andere Lebensregeln ein, die hier mitwirken. Spüre hin: Wann und wo nimmst du ein Gefühl der Verpflichtung wahr? Und dann frag dich weiter: Welche Art Verpflichtung genau? Und was befürchtest du, was passiert, wenn du die nicht einhalten kannst?

Nicht jede Lebensregel ist hinderlich. Auch nicht, wenn sie uns zu etwas verpflichtet. Aber nur, wenn man sich seiner Lebensregeln bewusst ist, kann man auch bewusst entscheiden, welcher man folgen möchte und welche einem vielleicht nicht (mehr) so guttut.

Die Anfangsmotivation unter die Lupe nehmen

Kannst du dich noch an deine Klavier-Anfänge erinnern? Was hat dich motiviert, damit zu starten?

Die Antwort auf die Frage kann natürlich sein, dass du einfach nur Lust drauf hattest. Dann kannst du das auch ruhig so stehen lassen. Man muss nicht alles zu Tode reflektieren. Und es gibt vielleicht auch einfach keinen tieferen Grund. Du hattest Lust drauf, warst neugierig, wolltest vielleicht auch einfach eine neue Herausforderung. Das ist Grund genug.

Vielleicht hast du dir von dem Klavierunterricht aber auch noch etwas anderes erhofft. Das kann z.B. eine regelmäßige Aufgabe sein, die dich erfüllt. Dann geht das über den reinen Spaß hinaus und man hat oft auch eine höhere Erwartung an sich selbst. Gerade bei eher verkopften und praktisch veranlagten Menschen (zu denen ich mich übrigens auch zähle), macht sich manchmal der Wunsch nach „etwas anderem“ breit. Etwas, das über das Pragmatische hinausgeht, aber mitunter schwer zu greifen ist.

Vielleicht hattest du aber auch einfach nur Lust auf (neue) regelmäßige soziale Kontakte, die mit dem Unterricht verbunden sind.

Du solltest also herausfinden, welche Erwartungen evtl. an den Klavierunterricht gebunden waren und vielleicht auch noch sind.

Manchmal wünscht man sich auch bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten für sich selbst, die man an anderen bewundert. Und ohne, dass man sich dessen bewusst ist, ahmt man diese nach. Auch das ist ganz und gar menschlich. Es hat ja einen Grund, warum wir oft nicht sofort hinter unsere Wünsche schauen und uns stattdessen lieber an oberflächlichlichen „Lösungen“ orientieren. Denn das Hinschauen und Erkennen setzt Emotionen frei, mit denen man dann umgehen muss.

Gibt es ein wiederkehrendes Muster?

Woher kennst du diesen Motivationseinbruch? Geht es dir auch mit anderen Dingen so? Wie war das in der Vergangenheit?

Das, was du beschreibst, kann ein erlerntes Stressmuster sein. Hier sind wir wieder bei den Lebensregeln, die wir irgendwann mal auferlegt bekommen oder übernommen haben. Diese, meist unbewussten, Lebensregeln sollen uns vor negativen Konsequenzen schützen.

Eine solche Konsequenz kann auch die Folge einer Zielerreichung sein. Dann wäre die Frage: Wovor schützt es dich, Dinge nicht zu Ende zu bringen? Welchen Vorteil hast du davon? Das ist oft eine schwierige Frage. Weil sie unlogisch erscheint. Aber mal angenommen, es gibt irgendwelche Vorteile: Wie könnten die aussehen?

Es kann z.B. sein, dass wir Ziele nicht erreichen, weil wir damit aus einer Rolle rauswachsen würden, die wir gut kennen und mit der wir uns stark identifizieren. Diese Rolle täuscht eine gewisse Sicherheit vor – auch dann, wenn wir darunter leiden.

Um eine solche Rolle zu identifizieren, kann es helfen, sich von der aktuellen Situation zu lösen und ein bisschen in die Vergangenheit zu schauen. Wenn es Parallelen zu anderen Situationen gibt: Wie ist das genau gewesen? Was war in allen Momenten immer gleich? Was war anders? Wann wurde Verpflichtung und Druck verspürt, wann das Gefühl der Erleichterung? Welche Schlüsse kannst du daraus für deine aktuelle Situation ziehen?

Du schreibst, du fühlst dich wie als Kind. Also schau auch ruhig bis in deine Kindheit zurück. Wenn es ein Muster gibt, kann es auch einfach Teil deiner angeborenen Persönlichkeit sein. Ein Teil, der z.B. gesellschaftlich nicht gern gesehen ist und daher verändert werden möchte. Wie haben Bezugspersonen auf deine gezeigten Verhaltensweisen reagiert (Eltern, Lehrer, Geschwister…)?

Auf diese Art entstehen die stressenden Lebensregeln, deren Auswirkungen sich oft erst im Erwachsenenalter zeigen. Es kann also sein, dass eine gewisse Sprunghaftigkeit ganz natürlich für dich ist, dass du aber darunter leidest, weil du sie entsprechend der erlernten Lebensregeln als negativ bewertest.

Ebenso kann es – wie schon gesagt – sein, dass der starke Motivationseinbruch Teil eines erlernten Stressmusters ist und kein Teil deiner angeborenen Persönlichkeit.

Es kann auch beides sein. Wobei eine Seite sehr wahrscheinlich überwiegt: Welche dieser beiden Punkte trifft am ehesten auf dich zu? Du musst es nicht 100%ig wissen oder begründen können. Das ist manchmal ganz schön Arbeit, hier wirklich dahinter zu steigen. Aber vielleicht hast du ein erstes Gefühl dazu. Dann kannst du dich in diese Richtung orientieren und einfach mal schauen, wie weit du damit kommst. Immer eins nach dem anderen.

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Solltest du feststellen, dass du immer wieder in Situationen gerätst, in denen du impulsiv und hocheuphorisch Dinge beginnst, aber kurz danach in ein sehr tiefes Loch fällst, welches du dir nicht mit einfachem Motivationsverlust erklären kannst, lass das bitte therapeutisch abklären. Besonders dann, wenn der Leidensdruck jedes Mal sehr hoch ist und du mit den bisher genutzten Mitteln nicht weiterkommst.

Abschließende Gedanken

Wie du siehst, kann die Blockade ganz verschiedene Ursachen haben. Und je nachdem, welche Lebensregel für das Gefühl der Selbstsabotage verantwortlich ist, hilft auch etwas anderes, um dieses Thema für sich zu lösen.

Als erste schnelle Lösung, könntest du das Gespräch mit dem Lehrer suchen, um gegenseitige Erwartungen zu klären. Das kann helfen, sich wieder mehr auf den Spaß zu fokussieren statt aufs Ergebnis. Und in Dingen, die uns Freude machen, sind wir doch irgendwann ganz automatisch ziemlich gut, oder? Möglicherweise lockert allein das schon die Blockade. Dann weißt du auch direkt, was sie (unter anderem) ausgelöst hat.

Vielleicht wäre auch Einzelunterricht denk- und finanzierbar (oder ein anderer Lehrer, falls du schon im Einzelunterricht bist). Ein Unterricht bzw. ein Lehrer, der sich deinem Tempo und deinen Bedürfnissen leichter anpassen kann. Geht es dir um den sozialen Aspekt, könntest du auch eine eigene Übungsgruppe gründen.

Bestimmt kommen dir noch weitere Ideen, die du einfach erst mal sammeln kannst – und die dir Hinweise zu deiner Blockade geben.

Wenn dir am Klavierspielen etwas liegt, dann lass dein Hobby auch ruhig Hobby sein. Verpflichte dich nicht zu sehr. Denn welcher, wenn nicht dieser, Lebensbereich bietet sich schon an, um frei in seinem eigenen Strom zu schwimmen?

Grundsätzlich sind Motivationsschwankungen normal. Das Gelernte muss sich setzen können. Es braucht Zeit zum Verinnerlichen. Normalerweise kommt der Antrieb früher oder später von ganz allein zurück. Wenn dem nicht so ist, solltest du dich tiefer mit diesem Thema auseinandersetzen – vor allem mit der Frage, warum du am Unterricht festhältst. Die Impulse aus diesem Artikel können dir helfen, dich zu orientieren, einen Startpunkt zu finden.

Behalte dabei aber im Hinterkopf, dass intensives Nachdenken und Grübeln deine Fragen nicht unbedingt beantwortet. Man kann sich dabei leicht im Kreis drehen. Versuche, den Antwortdruck ganz bewusst immer wieder rauszunehmen und übe dich darin, den Moment der Antwortlosigkeit zu akzeptieren. Dabei kann eine leichte Ablenkung helfen, z.B. mit Hilfe kurzer Achtsamkeitsübungen, die deinen Fokus umlenken und damit automatisch den Druck reduzieren.

Wenn du alleine nicht weiterkommst, kann ein strukturiertes Gespräch helfen (z.B. ein kurzer lösungsorientierter Live-Chat).

Ansonsten lassen sich solche Blockaden in der Regel auch gut mit dem Yager-Code lösen – oder zumindest lockern. Das bringt meist eine schnelle Entlastung. Und man kann dann, sofern noch Bedarf besteht, weitere Punkte angehen, die mit der Blockade zusammenhängen.

Je nachdem, wie man die Sache angeht, wo die Ursachen liegen und wie tief sie verwurzelt sind, braucht es entsprechend Zeit, Geduld und kleine Schritte. Es wichtig, sich mit dem Erkennen von Bedürfnissen und dem Regulieren von Emotionen zu befassen. Diese Dinge müssen trainiert und integriert werden. Soll das im Rahmen einer Begleitung passieren, bietet sich – bei dir Zusammenarbeit mit mir – das Jahrescoaching dafür an. Teilweise lässt es sich auch mit einem längeren E-Mail-Coaching realisieren.

Je nach Ausprägung und Leidensdruck kann dieses Anliegen aber auch in therapeutische Hände gehören.

Wenn du Fragen dazu hast, meld dich gern. 🙂

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Hast du Fragen zu diesem Blogartikel oder gehen dir andere Themen durch den Kopf, zu denen du dir ein paar Impulse wünschst? Dann kommentiere unten auf dieser Seite oder schreib mir hier.

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