Es ist manchmal gar nicht so leicht zu sagen, worin man eigentlich gut ist. Dabei kann das Wissen um die eigenen Stärken selbstbewusster machen und auch helfen, die eigenen Grenzen besser zu spüren und zu wahren. Die Frage, wie man seine Stärken erkennen kann, wurde mir neulich über den Blog-Briefkasten gestellt. In meiner Antwort zeige ich dir sechs Wege, wie du ihnen Schritt für Schritt näherkommen kannst.
Du gibst dir Mühe, übernimmst Verantwortung, bringst dich ein. Und trotzdem bekommst du keine Rückmeldung, kein ehrliches Feedback, keine Anerkennung. Das hinterlässt Spuren. In diesem Artikel antworte ich auf eine Blogbriefkasten-Frage und teile meine Sicht auf diese Situation inkl. einer Reflexionsübung, die dir helfen kann, deine Situation einzuordnen und gut für dich zu sorgen.
Liebe Anett, zufällig habe ich Dich gefunden. Bin seit 4.30h wach und es geht mir seit ein paar Tagen eine Frage im Kopf herum. Warum werde ich mit meinen 64 Jahren immer noch nicht wertgeschätzt? Meine Schwester ist 12 Jahre jünger und dominiert mich in Sachen Umgang mit unserer 90-jährigen Mutter. Auch mein Ehemann gibt mir oft das Gefühl, nicht zu genügen…
Es gibt diese Tage, da ist einfach alles zu viel. Zu viele Erwartungen, zu viele laute Stimmen um einen herum, kurz: Menschen-Stress. Parallel dazu läuft das Kopfkino. Die Angst, durch ein klares Nein jemanden vor den Kopf zu stoßen. Die Sorge, als egoistisch zu gelten. Oder der ständige innere Antreiber, der flüstert, dass du dich einfach nur noch mehr anstrengen musst, um den Ansprüchen der anderen gerecht zu werden. Vielleicht hast du in solchen Momenten schon mal den Rat bekommen, dich an die Parabel von den zwei Wölfen zu erinnern, die genau diesen inneren Zustand beschreibt.
„Ich bin zu empfindlich.“ – Beschreibst du dich auch manchmal als zu empfindlich, zu ruhig oder nicht gut genug? Und ist dir in diesen Momenten eigentlich bewusst, dass es sich um eine Wertung handelt? Und nicht um eine Eigenschaft deiner Person?...