Im April habe ich gefühlt nichts anderes gemacht, als zu schreiben. Zwischen Blogartikeln und Coaching-Konzepten habe ich viel darüber nachgedacht, wie sich „Menschenfieber“ über die Jahre verändert hat. Und warum es heute mehr denn je darum geht, bei sich selbst anzufangen, statt die Welt umbauen zu wollen.
Wie voll kann sich ein Monat bitte anfühlen? Ich hab immer noch das Gefühl, dass sich Menschenfieber rundum erneuert. Obwohl man das nach Außen hin vielleicht gar nicht so mitbekommt. Die Hintergrundbaustellen werden immer mehr und immer größer. Wenn das so weitergeht, ist bald von meinen ursprünglichen Entscheidungen und Tools nichts mehr übrig.
Im Februar war ich mehr Webdesignerin als Coach. Ich bin tief in technische Details abgetaucht, was mich zwischenzeitlich echt Nerven gekostet hat. Auf der anderen Seite ist es genau das, was ich an der Selbstständigkeit so mag: Diese Abwechslung, mich in völlig neue Themen reinzufuchsen und am Ende selbst die Fäden in der Hand zu halten. Auch wenn ich zwischendurch fluchend vor dem Bildschirm saß. Es gab aber nicht nur Drama, es ist auch ein neues digitales Hobby-Projekt entstanden. Und das hat mir auf jeden Fall geholfen, all das Chaos zu verdauen.
Mein Januar war an sich ruhig, stellenweise aber auch fordernd. Die Rauhnächte sind zu Ende gegangen, der neue Grundlagen-Workshop ist online und Ende des Monats gab es wieder einen Tarot-Abend. Parallel dazu hat mich privat vor allem mein Hund Nanni beschäftigt, inklusive Tierarztterminen und Rückschritten.
Im Dezember habe ich mich bewusst zurückgezogen und alles etwas ruhiger angehen lassen. Die Feiertage verliefen entspannt. Ich hatte viel Zeit für die Familie und die Hunde. Mit dem Start der Rauhnächte hat sich mein Monat dann weiter verlangsamt und ich hab einige spannende Erkenntnisse gesammelt. Insgesamt war es für mich ein leiser, aber sehr stimmiger Jahresausklang.