Monatsrückblick September 2023: etwas launisch

von Anett Enderlein | 29. September 2023 | Persönliches & Rückblick | 6 Kommentare

Sonnenaufgang an der Elbe mit der Aufschrift: Monatsrückblick September 2023 - etwas launisch

Der September 2023 hat relativ ruhig und geordnet angefangen. Zumindest kommt es mir im Nachhinein so vor. Zum Ende hin wurde es etwas stürmischer und chaotischer – vor allem was meinen Akku und meine Launen betrifft. Davon abgesehen lief alles ziemlich routiniert.

Die Begleitung durch den Jahreswechsel ist nun buchbar

Ich begleite auch in diesem Jahr wieder schriftlich durch die Rauhnächte und hab vor ein paar Tagen die Türen für die Anmeldung geöffnet.
Es geht vor allem darum, das letzte Jahr bewusst abzuschließen. Noch mal genau zu schauen, wo man gerade steht, was einen in den letzten Monaten so bewegt hat, was man erreicht hat oder auch, was man loslassen musste.

Die Zeit zwischen den Jahren kann sehr aufwühlend und stressig sein. Oder auch sehr gemütlich und besinnlich. Lass uns also versuchen, etwas Ruhe reinzubringen bzw. die Ruhe immer wieder zu finden.

Gleichzeitig richten wir uns natürlich auch auf das neue Jahr aus. Wenn du möchtest, kannst du eine Art Jahresmotto, einen kleinen Leitstern, für dich definieren. An dem kannst du dich das gesamte nächste Jahr über immer wieder orientieren: Wenn Entscheidungen anstehen oder wenn du merkst, dass es dir gerade nicht gut geht. Oder auch vorsorglich, indem du dich einfach regelmäßig daran erinnerst, was dir eigentlich wichtig ist und worauf du dich das Jahr über fokussieren wolltest.

Hier kannst du mehr darüber lesen.

Zwischen den Jahren: Rauhnachts-Begleitung mit psychologischem Tarot
Hier kannst du dich informieren und anmelden.

Vierteljährliche Reflexion in der Menschenfieber-Post

Pünktlich zum Herbstanfang habe ich in meiner Menschenfieber-Post wieder zum Reflektieren eingeladen: Alle 3 Monate halten wir gemeinsam mal kurz an, überprüfen den eigenen aktuellen Standpunkt.

Und auch diesmal hab ich mich über jede Antwort-Mail gefreut. Ich finde es immer schön, wenn ich merke, dass meine Blogartikel und Mails keine Einbahnstraße sind. Dass von euch etwas zurückkommt. Ich glaube, euch ist gar nicht bewusst, wie gut mir das tut. Ganz lieben Dank dafür, dass ihr da seid, dass ihr euch zeigt, euch mit mir austauscht. 😌

Mein persönliches Fazit dieser kurzen Reflexion war, dass meine Zeit des (inneren) Rückzugs wohl so langsam wieder vorbeigeht. Während der Reflexion sprühte ich vor Energie. Aber jetzt merke ich, dass mich vieles gerade ganz schön Kraft kostet. Dass ich aber trotzdem nicht das Bedürfnis habe, mich zurückzuziehen. Im Gegenteil. Es ist irgendwie auch das Zurückhalten bzw. das Gefühl, zurückgehalten zu werden, was sehr anstrengend ist. Wenn man gerade nicht so kann, wie man eigentlich möchte.

Das sorgt momentan dafür, dass ich ständig Akku-Schwankungen habe: Manchmal ist die Energie fast überschießend und im nächsten Moment kaum noch vorhanden. Dementsprechend launisch bin ich auch gerade.

Auf jeden Fall ist das alles ziemlich spannend. Vielleicht hat auch der Herbstbeginn damit irgendwas zu tun. Jahreszeitenwechsel lassen ja auch uns Menschen nicht kalt. Da kommt grundsätzlich viel in Bewegung.

Post für dich. Lass uns in Verbindung bleiben: Ich schreibe dir etwa 4x im Monat und freue mich, auch von dir zu lesen.
Anfang Dezember gibt es die letzte Reflexion des Jahres. Hier kannst du dich kostenfrei eintragen, falls du regelmäßig ans Innehalten und Reflektieren erinnert werden möchtest.

Ich hab die Social-Media-Tür mal wieder geöffnet …

… und mich direkt erschlagen gefühlt von Fake-Profilen und „Marktschreiern“.

Ich habe richtig Lust, mich auch auf Instagram oder Facebook ab und zu mal wieder zu Wort zu melden, über die Stories hinaus ein paar Gedanken oder Eindrücke mit euch zu teilen. Nix Großes. Einfach ein paar meiner Momente. Die kleinen Geschenke des Alltags, an denen ich kurz hängen bleibe – und an denen man viel zu oft achtlos vorbeigeht. Weil so ein Tag eben auch andere Seiten mitbringt. Und die machen es schon mal schwierig, die schönen Dinge nicht aus den Augen zu verlieren. Dabei ist das so wichtig, dass man nicht vergisst, dass es die eben auch noch gibt.
Nach wie vor geht nix über meinen Blog oder meine Mails inkl. der Menschenfieber-Post. Aber das ist natürlich auch immer ein gewisser (zeitlicher) Aufwand, der einfach für den Moment, den ich teilen möchte, nicht angemessen ist.

Ich hab also ein bisschen aufgeräumt auf meinem Profil. Ich hatte es zwar eh schon gut geleert, aber trotzdem in so manchen Ecken noch allerhand „Altlasten“ gefunden. Und kaum war ich mal länger als 5 Minuten bei Instagram online, muss die Plattform das irgendwie mitbekommen haben. Ich bekam plötzlich auffällig viele Likes von Fakeprofilen und natürlich auch ungebetene private Nachrichten von Marketing-Coaches.

Menschen, die blind irgendwelchen Leuten schreiben und auf Kundenfang gehen. Sowas macht mich wirklich manchmal wütend. Weil Interesse geheuchelt wird – an meiner Person und an dem, was ich beruflich mache. Es geht dabei aber kein Stück um mich. Hätten diese Menschen wirklich Interesse, würden sie sich vorher über mich informieren. Es steht ja alles da. Dann würden sie nämlich auch wissen, dass sie mir gar nicht erst schreiben brauchen. Zumindest sollten sie dann merken, dass es schon allein von den Werten her gar nicht passt.

Aber es ist ja Arbeit, sich mit einem Menschen auseinanderzusetzen. Und selbst, als ich es diesen Personen leicht gemacht habe, als ich direkt und gut sichtbar im Profil darauf hingewiesen habe, dass ich keine derartigen Nachrichten bekommen möchte – dass ich gar keine Nachrichten über Instagram bekommen möchte, wurde das ignoriert. Vermutlich nicht gelesen.

Es nervt einfach. Es kostet Zeit, es kostet Kraft. Der Rattenschwanz, der da dranhängt, ist viel länger, als Außenstehende sehen können. Der Ruf einer ganzen Branche hängt stellenweise an solchen grenzübertretenden Verhaltensweisen. Es ist manchmal einfach ermüdend.
Jetzt hab ich viel mehr über diese Marketing-Coaches gemeckert, als ich wollte. Der Frust musste wohl einfach mal raus. Aber nun liegt es natürlich an mir, hier meinen eigenen Handlungsspielraum zu erkennen. Zu schauen: Was davon hat mit mir zu tun? Was kann und möchte ich da jetzt machen? Wie will ich weiter damit umgehen?

Social Media ist ja nur ein Bereich von vielen. Übergriffiges Verhalten, nicht gehört werden, gibt es natürlich auch in der Offline-Welt. Und kein Mensch ist wirklich frei davon. Wir müssen uns auch alle immer an die eigene Nase fassen. Deswegen kann die Lösung nicht sein, sich ständig aus allem nur zurückzuziehen.

Ich werde das alles – und vor allem mich selbst – mal beobachten und bin sehr gespannt, wohin es sich entwickeln wird.

Sonnenaufgang an der Elbe
Und jetzt einmal zur Entspannung diesen Sonnenaufgang kurz wirken lassen …

Was im September 2023 sonst noch los war

  • Ich hab relativ viel Orga-Kram gemacht. Gerade für wiederkehrende Aufgaben kann ich das Projektmanagement-Tool Asana sehr empfehlen. Damit kann ich viel besser den Überblick behalten, als mit meinem Bullet Journal allein. Da kommt inzwischen nämlich einiges zusammen.
  • Mit Büchern und mit der Nähmaschine hab ich mich auf die kuschelige Herbstzeit eingestellt. Besonders, wenn die Konzentration zum Arbeiten gerade nicht mehr so da war, hat es sehr gutgetan, zu lesen oder zu nähen.
  • Mein Sohn wurde stolze 11 Jahre alt. Und jedes Jahr wieder denke ich: Wann ist das alles passiert? Wo sind denn die letzten 11 Jahre hin?
  • Irgendwie bekam ich total Lust drauf, Kräuterkerzen oder Duftkerzen selbst zu gießen. Generell hat mich der Gedanken an Aromatherapie beschäftigt. Ich reagiere ja ziemlich empfindlich auf Gerüche. Vielleicht sollte ich den Gedanken mal weiterverfolgen und meinen Akku mit Düften etwas unterstützen.
  • Im Jahrescoaching haben wir noch mal intensiver auf die typischen Phasen einer Entwicklung geschaut und geklärt, wie geschickt sich Widerstände oft äußern, warum die überhaupt auftauchen und wie man damit umgehen kann. Und natürlich haben wir auch wieder entsprechende Übungen zur Stressreduktion und zum Stärken der Selbstempathie gemacht.
  • Die Impulsberatung hat ein Update bekommen: Du hast dort jetzt, was die Anzahl der Karten angeht, dieselben Möglichkeiten, wie beim E-Mail-Coaching. Im Unterschied zum Coaching geht die Beratung schneller und du reflektierst mehr für dich selbst – mithilfe meiner angebotenen Impulse, statt über den schriftlichen Austausch den Dingen auf den Grund zu gehen. Für Rückfragen und Mails nach Bedarf bin ich natürlich trotzdem da. Und sollte dir das mal nicht reichen, kannst du zusätzlich eine Einzelstunde per Video oder Chat dazubuchen. So bekommst du punktuelle Unterstützung zwischendurch, anstelle einer längeren und kontinuierlichen Begleitung.

Blog-Rückblick September 2023

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Baumkronen vor dem blau-rosa Morgenhimmel und die Aufschrift: 12 von 12 im September 2023 - mein Tag in Bildern

Bei „12 von 12“ geht es darum, den 12. Tag eines Monats mit 12 Bildern zu dokumentieren. Der 12. September war ein wahnsinnig warmer Dienstag, den ich hauptsächlich am Schreibtisch verbracht habe ... Blogartikel lesen

Wie kann ich meine Persönlichkeit stärken?

Aus dem Blog-Briefkasten: Ich verliere mich oft in Kontakt mit anderen Menschen, weiß dann oft gar nicht mehr genau, wer ich eigentlich bin und was ich möchte ... Blogartikel lesen

Was war vor 12 Monaten – im September 2022?

Vor einem Jahr hab ich mich ziemlich aufgeräumt gefühlt. Nicht so launisch wie jetzt gerade. Der Drang zum Ausmisten, den ich auch 2022 schon hatte, ist dafür heute umso stärker.

Außerdem bin ich vor 12 Monaten wieder ein bisschen mehr zurück zu den Wurzeln von Menschenfieber gegangen: Ich hatte ich mich wieder mehr auf persönliche und individuelle E-Mail-Coachings konzentriert, statt auf Workshops. Ich war auch in der Vorbereitung für die erste Jahresreflexion mit psychologischem Tarot, die ich zwischen den Jahren anleite und begleite. Und der Monatsimpuls hat das Licht der Welt erblickt – er ist jetzt also genau ein Jahr alt geworden. Es ist gerade irgendwie schön, das so zu lesen.

Hier kannst du meinen September-Rückblick von 2022 lesen.

Ausblick auf den Oktober 2023

  • Im Jahrescoaching steigen wir tiefer ins Thema „Emotionen“ ein und schauen auch, wie genau und warum eigentlich Trigger-Emotionen ausgelöst werden – und natürlich, wie man seine Emotionen auf gesundem Weg regulieren kann.
  • Es sind Herbstferien und wir fahren für ein paar Tage an die Müritz.
  • Ansonsten steht eigentlich nur das Übliche an: Blog, Coachings und Beratungen.
Hi, ich bin Anett.

Hi, ich bin Anett.

Ich unterstütze introvertierte, sensible und empathische Menschen dabei, sich empathisch abzugrenzen und mit weniger Menschen-Stress durch den Alltag zu gehen. Hinter den Kulissen immer an meiner Seite: meine beiden Hunde aus dem Tierschutz – Suri und Nanni.

Mehr über mich erfährst du hier.

Post für dich. Lass uns in Verbindung bleiben: Ich schreibe dir etwa 4x im Monat und freue mich, auch von dir zu lesen.
Menschenfieber-Post CleverReach

Ich schreibe dir etwa 4x im Monat – immer dann, wenn es Neuigkeiten gibt oder ein neuer Blogartikel online ist. Da ich meine Workshop-Wochen zeitlich und inhaltlich flexibel plane, erfährst du außerdem aktuelle Termine und Themen ausschließlich hier über diesen Weg.

Alle 3 Monate gibt es ein paar zusätzliche Mails, in denen ich dich zu kurzen Reflexionen mit Hilfe der psychologischen Tarot-Arbeit anleite.

Du kannst mir jederzeit auf meine Mails antworten, wenn du deine Gedanken mit mir teilen möchtest. Ich freue mich immer über einen kurzen Austausch.

Die Menschenfieber-Post ist für dich kostenfrei. Möchtest du irgendwann keine Mails mehr bekommen, kannst du dich jederzeit mit nur einem Klick wieder abmelden.

Ich versende die Mails über einen deutschen Newsletter-Anbieter mit hohen Datenschutz-Standards. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung.

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6 Kommentare

  1. Moin Anett,
    spannend!
    Besonders das Thema Raunächte fasziniert meinen Mann und mich. Für das kommende Jahr haben wir uns vorgenommen diese zu zelebrieren, mit (einigem) was dazu gehört, wie z.B. Räuchern. Ich freue mich bereits jetzt darauf.
    Einen schönen Urlaub wünsche ich dir.
    Liebe Grüße
    Rosi

    Antworten
    • Liebe Rosi, danke für deine Zeit und deine Worte. Die Rauhnächte sind wirklich eine besondere Zeit. Nur mit dem Räuchern kann ich mich bisher irgendwie nicht anfreunden. Das scheint nicht ganz meins zu sein. Zum Glück bleibt noch genug anderes übrig 😄. Und ich freue mich schon jetzt auf das ein oder andere Ritual – und natürlich auch auf die tollen Menschen und die spannenden Erkenntnisse. Ich liebe diese Zeit einfach.

      Herzliche Grüße
      Anett

  2. Liebe Anett mit Interesse habe ich deinen Blogbeitrag gelesen. Es ist sehr schön, wie du reflektierst. Ich begleite auch Menschen intensiv durch die Rauhnächte und tobe mich momentan mit Instagram Reels in den Storys aus. Das mit dem nervigen kenne ich auch und verstehe gut, wenn du die Wut rauslässt.
    Ich finde es aufzuschreiben ist schon sehr heilsam.

    Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg bei deiner sehr wertvollen Arbeit.

    Energiereiche Grüße von Anita.
    ✨🤩✨🙋🏼‍♀️

    Antworten
    • Liebe Anita, herzlichen Dank für deine Zeit und fürs Kommentieren. Schreiben ist eins der heilsamsten Mittel, die ich kenne. Da bin ich absolut bei dir. Inzwischen hat sich auch meine Laune wieder beruhigt und auch der Umgang mit Social Media fühlt sich wieder leichter an. Wobei ich selbst nur sehr wenig konsumiere – und wenn, dann ganz gezielt. Das macht sicher auch viel aus. Und alles andere beobachte ich weiter. Falls du möchtest, erzähle gern, wie du mit diesen nervigen Dingen umgehst, außer dir alles von der Seele zu schreiben. Das würde mich sehr interessieren.

      Alles Liebe und ebenso viel Freude und Erfolg bei deiner wunderbaren Arbeit 🤗
      Anett

  3. Liebe Anett, danke für diesen Rückblick. Ich kann dich in punkto Social Media gut verstehen und schwanke selber hin und her zwischen nur ein paar Fotos posten oder mein Business dort zu zeigen. Hat wahrscheinlich viel mit mir selbst und meiner (Un)Sichtbatkeit zu tun.
    Herzliche Grüße,
    Birgit

    Antworten
    • Liebe Birgit, dieses Schwanken kenne ich auch sehr gut. Ich hatte manchmal das Gefühl, einfach nur mit der Masse „mit zu brüllen“. Darauf hatte ich keine Lust mehr. Ich glaube, es ist wichtig, so zu posten, wie es gerade für einen passt. Für mich heißt das: Mal mehr, mal weniger und mal gar kein Business. Und je weniger ich selbst durch Social Media scrolle, desto leichter und freier kann ich das teilen, was mir gerade wichtig ist. Auch bin ich dann nicht ständig „über-inspiriert“ von anderen Beiträgen. Die richtige Dosis ist unglaublich wichtig. Und ein bisschen Vertrauen darin, dass die Dinge völlig in Ordnung sind, so wie man sie macht, schadet auch nicht – da komme ich auch manchmal etwas vom Weg ab 😄.

      Alles Liebe
      Anett

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