Wie war dein erster Monat im neuen Jahr?
Mein Januar 2022 fühlte sich irgendwie ruhig und routiniert an. Und das, obwohl ziemlich viel los war – auch emotional. So musste ich mich z.B. von lieben Klienten verabschieden. Gleichzeitig gab es spannende neue Kontakte.
Interessant finde ich auch, dass sich mein „keine Zeit“-Thema wieder ein ganzes Stück gewandelt hat. Das wäre mir vielleicht gar nicht so aufgefallen, wenn ich diesen Monatsrückblick nicht geschrieben hätte. Aber lies selbst. 🙂
Inhalt
Jahrescoaching: Ende und Neuanfang
Die Menschenfieber-Post startet mit einem Mini-Kurs
Mehr „sowohl als auch“ und weniger „entweder oder“
Was im Januar 2022 sonst noch los war
Meine Blogartikel vom Januar 2022
Diese Blogartikel habe ich im Januar 2022 überarbeitet
Ausblick auf den Februar 2022
Jahrescoaching: Ende und Neuanfang
„Kennst du dieses kleine Loch, in das man fällt, wenn eine längerfristige Aufgabe plötzlich erledigt ist? Oder wenn eine Routine auf einmal wegfällt? Diese gefühlte Leere? In so einem Loch war ich wohl die letzten Tage. Es war nicht schlimm, nur besonders. Am Montag war nämlich das Abschluss-Webinar des ersten Jahrescoachings. Und ich hatte mich sehr an meine Teilnehmer gewöhnt. […] Aber zu meinem Job gehört es nun mal auch, liebe Menschen wieder ziehen zu lassen. Es war ein richtig schönes Jahr. Mit Höhen, aber auch mit Tiefpunkten, durch die wir gemeinsam durchgehen konnten.“
So habe ich die Zeit zwischen dem Ende des ersten Jahrescoachings und dem Anfang einer neuen Runde auf Facebook und Instagram beschrieben.
Inzwischen bin ich schon wieder mitten drin in meiner Jahrescoaching-Routine. Am 31. Januar hatten wir unser erstes Live-Webinar. Und mit einigen Teilnehmern war ich schon vorher fleißig im Mail-Austausch. Es fühlt sich für mich jetzt schon sehr vertraut an. Ich freu mich riesig auf das gemeinsame Jahr.
Nach dem Abschluss-Webinar des ersten Jahrescoachings: glücklich und zufrieden, aber auch ein bisschen traurig
Die Menschenfieber-Post startet mit einem Mini-Kurs
Update Juni 2022: Ich habe den Mini-Kurs von der Menschenfieber-Post entkoppelt und überlege noch, wie ich ihn weiterentwickeln und am besten anbieten könnte.
*****
Seit Anfang Januar beginnt die kostenlose Menschenfieber-Post für jeden, der sich neu einträgt, mit einem 7-tägigen Mini-Kurs.
Dieser Mini-Kurs enthält den PDF-Leitfaden „Empathisch abgrenzen in 3 Schritten“ und ein PDF zum Einschätzen und Tracken des Stresslevels. Das Stresslevel ist nämlich ganz entscheidend fürs gesunde Abgrenzen. Zusätzlich gibt es ein paar begleitende Infos und weitere Reflexionsfragen per E-Mail.
Falls du dich auch eintragen möchtest, kannst du das hier tun. Direkt nach deiner Anmeldung bekommst du die erste Kurs-Mail. Damit kannst du ganz leicht ins Thema „empathisch abgrenzen“ einsteigen.
Du bist schon Abonnent und möchtest den kleinen E-Mail-Kurs auch machen? Dann schau mal in die letzte Mail. Ziemlich weit unten findest du einen Anmeldelink, der auch für dich funktioniert. Falls du die Mail schon gelöscht hast, schreib mir einfach oder warte auf die nächste.
Mehr „sowohl als auch“ und weniger „entweder oder“
Vor allem bezogen auf meine Zeit merke ich, wie ich immer mehr in den „sowohl als auch“-Modus komme, statt im „entweder oder“ festzustecken. Ich hatte im Januar sehr gut zu tun und hatte trotzdem das Gefühl, genug Zeit für mich und meine Familie zu haben. Nicht an jedem einzelnen Tag, aber größtenteils.
Zu wenig Zeit zu haben und sich dann damit zu stressen, ist eine Frage der inneren Haltung – der Lebensregeln, denen man unbewusst folgt, die aber schon lange nicht mehr gelten. Ich habe auch jetzt nicht für alles Zeit. Aber es hat auch jetzt nicht alles Priorität. Ich kann mich für etwas entscheiden, dafür etwas anderes (erst mal) weglassen, ohne dass ich das Gefühl habe, auf etwas verzichten zu müssen, was zu verpassen oder es jemandem nicht recht zu machen.
Ich nehme mir z.B. bewusst Zeit für Freunde, zum Schreiben, zum Wandern oder fürs Mikro-Makramee – eben Zeit für Pausen. Ganz besonders dann, wenn ich denke, keine Zeit dafür zu haben.
Dieses Zeit-Thema – übrigens eng verbunden mit einem Leistungsthema – zeigt sich immer mal wieder neu. In regelmäßigen Abständen. Es stresst aber nicht mehr so sehr. Und das „sowohl als auch“ sackt dann jedes Mal ein bisschen tiefer und kommt immer mehr bei mir an. Das ist diese spiralförmige Entwicklung, von der ich in meinen Coachings und Workshops oft erzähle.
Sonnenaufgang auf der Bastei im Januar 2022 beim Wandern mit der Familie
Neues Lieblingsstück: mein erster Makramee-Lebensbaum. Hast du schon mal so einen schönen Stein gesehen?
Was im Januar 2022 sonst noch los war
- Bis zum 06. Januar habe ich per Webinar und E-Mail durch die Rauhnächte begleitet: Hier kannst du nachlesen, wie eine Teilnehmerin diese Begleitung erlebt hat.
- Ich habe bei der „JETZT sehe ich besser“-Challenge von Sylvia Gelman (Augenschule) mitgemacht: sehr sympathisch, spannendes Wissen und einfach umsetzbare Übungen
- Wir haben den Schul- und Hortvertrag für unsere Tochter unterschrieben und schon erste Vorbereitungen für die Einschulung getroffen.
- Ich habe mich bei Sabrina Keese-Haufs über rechtliche Änderungen informiert, die meine Arbeit mit „Menschenfieber“ betreffen. Zum Glück gab es da aber für mich nicht viel anzupassen. Gerade datenschutztechnisch bin ich eh schon immer sehr penibel 😀
- Ich hab viele Audio-Übungen und PDF-Dokumente erstellt. Vor allem für die aktuell laufenden Selbstempathie-Coachings. (Ab März gibt es wieder freie Plätze für dieses E-Mail-Coaching. Die Erstberatung können wir aber schon zeitnah starten.)
- Mit der Weiterbildung bin ich voll im Plan. Vielleicht werde ich sogar etwas früher fertig und brauche gar nicht bis Mai 2022.
Meine Blogartikel vom Januar 2022
Monatsrückblick Dezember 2021: Aufgeräumt ins neue Jahr
Mein Dezember war eher ruhig und aufgeräumt. Aber nicht von Anfang an. Denn zuerst bin ich in eine meiner typischen Stressfallen getappt: “Ich habe keine Zeit.” Da kam ich aber mit nur einer einzigen spontanen Entscheidung ganz schnell wieder raus. Blogartikel lesen
Warum du ein Coaching-Tagebuch führen solltest
Ich empfehle meinen Klienten immer, ein Coaching-Tagebuch zu führen. Auch dann, wenn wir ausschließlich per E-Mail zusammenarbeiten oder digital ausfüllbare Arbeitsblätter zu bestimmten Coaching-Übungen nutzen. Warum das Schreiben per Hand so wichtig ist, was ein Coaching-Tagebuch überhaupt ist und wie es wirkt, erkläre ich dir in diesem Blogartikel. Blogartikel lesen
Diese Blogartikel habe ich im Januar 2022 überarbeitet
Wie du deinen Stress messen kannst und warum du das tun solltest
Merkst du immer, wie gestresst du wirklich bist? Manchmal ist es besser, wenn wir uns nicht nur auf unser Gefühl verlassen und den Stress auch mal messen. Wie du das machen kannst, zeige ich dir hier. Blogartikel lesen
Was du über Coaching wissen musst
“Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können.” (Abraham Lincoln)
Durch Coaching kannst du dich selbst besser kennenlernen und deine Fähigkeiten entsprechend deiner Stärken und der dir vorhandenen Mittel nachhaltig entwickeln. Blogartikel lesen
Warum ist E-Mail-Coaching so wirksam?
Wenn das Reden dir oft schwer fällt und du dir trotzdem fachliche Unterstützung beim Lösen deines Problems wünscht, ist E-Mail-Coaching wahrscheinlich ein wahrer Segen für dich. Hier bekommst du einen kurzen Überblick darüber, was Coaching eigentlich ist und warum E-Mail-Coaching besonders wirkungsvoll sein kann. Blogartikel lesen
Ausblick auf den Februar 2022
- Ich kümmere mich um meine Weiterbildung. Neues Ziel: Ende März fertig sein
- Die Einzelcoachings bekommen einen neuen (flexibleren) Rahmen: Ich bin immer mal wieder dabei, meine Angebote anzupassen. Und vielleicht wird sich auch bei den kleineren Workshops etwas verändern.
- Im Jahrescoaching werden wir uns anschauen, warum sich manche Stressmuster so hartnäckig halten und was wir da (sofort) tun können.
Ich schreibe dir etwa 4x im Monat – immer dann, wenn’s hier was Neues gibt, ich ein paar Gedanken mit dir teilen oder dich an etwas erinnern möchte. Alle 3 Monate gibt es ein paar zusätzliche Mails, in denen ich dich zu kurzen Reflexionen mit Hilfe der psychologischen Tarot-Arbeit anleite.
Du kannst mir jederzeit auf meine Mails antworten, wenn du deine Gedanken mit mir teilen möchtest. Ich freue mich immer über einen kurzen Austausch. 😊
Die Menschenfieber-Post ist für dich kostenfrei. Möchtest du irgendwann keine Mails mehr bekommen, kannst du dich jederzeit mit nur einem Klick wieder abmelden.
Ich versende die Mails über einen deutschen Newsletter-Anbieter mit hohen Datenschutz-Standards. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung.
Lass uns gemeinsam durch den Jahreswechsel gehen, um zur Ruhe zu kommen, Vergangenes zu verabschieden und Neues zu begrüßen: Rauhnachts-Begleitung mit psychologischem Tarot vom 21.12.2025 bis 06.01.2026 >>> mehr Infos & Anmeldung
Hi, ich bin Anett. Ich unterstütze vor allem introvertierte, sensible und empathische Menschen dabei, sich von Druck und Erwartungen anderer zu befreien, Konflikte wertschätzend zu lösen und Stress zu reduzieren. Hinter den Kulissen immer an meiner Seite: meine beiden Hunde aus dem Tierschutz – Suri und Nanni.
Meine neuesten Blogartikel
Zwischen den Jahren: Die Rauhnächte aus psychologischer Sicht
Wenn das Jahr zu Ende geht, gibt es oft viele widersprüchliche Eindrücke zu verarbeiten. Alles passiert irgendwie gleichzeitig: Es ist dunkel, aber auch hell beleuchtet. Man fühlt sich erfüllt, aber auch erschöpft. Es ist laut und gleichzeitig still. Man sehnt sich nach Rückzug, aber der Kalender ist noch voll. Und zumindest mir geht es meist so, dass ich die Trägheit und Müdigkeit des alten Jahres spüre, gleichzeitig aber auch eine Unruhe wahrnehme, weil das neue Jahr, mit all den neuen Ideen und Projekten schon ruft. Diese Zeit zwischen den Jahren, die Rauhnächte, sind vor allem durch Social Media sehr präsent geworden. Sie sind aber keine moderne Erfindung. Im Gegenteil …
Wann Selbstfürsorge zur Pflicht wird – und wie du wieder ins Gleichgewicht kommst
Dinge, die einem früher gutgetan haben, fühlen sich plötzlich schwer an. Man macht sie trotzdem weiter, weil sie ja mal geholfen haben. Und weil man denkt, man müsse sie tun, um sich gut um sich selbst zu kümmern. Dieser Monatsimpuls hilft dir, zu erkennen, wann aus Selbstfürsorge eine hinderliche Pflicht wird und wie du sie so anpassen kannst, dass es wieder stimmig ist.
Monatsrückblick Oktober 2025: Spannungen, Funkeln und Vorfreude
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