Mein Januar war an sich ruhig, stellenweise aber auch fordernd. Die Rauhnächte sind zu Ende gegangen, der neue Grundlagen-Workshop ist online und Ende des Monats gab es wieder einen Tarot-Abend. Parallel dazu hat mich privat vor allem mein Hund Nanni beschäftigt, inklusive Tierarztterminen und Rückschritten.
Inhalt
Rauhnächte: Fokus auf Führung & Selbstführung
Neuer Grundlagen-Workshop
Tarot-Abend: Veränderung vs. Sicherheit
Was im Januar 2026 sonst noch los war
Blog-Rückblick Januar 2026
Was war vor 12 Monaten – im Januar 2025?
Ausblick auf den Februar 2026
Rauhnächte: Fokus auf Führung & Selbstführung
Anfang Januar gingen die Rauhnächte zu Ende, die ich auch dieses Mal wieder mit ein paar ganz lieben Menschen verbringen durfte. Während der Reflexionen hat sich für mich unter anderem gezeigt, dass Führung und auch Selbstführung gerade wichtige Themen für mich sind.
Beruflich muss ich meine Prioritäten noch viel klarer setzen, damit ich nicht ins Schwimmen komme. Privat denke ich da zuerst an meinen Tierschutzhund Nanni, der einfach an einigen Stellen noch unsicher ist und eine souveräne Führung durch mich braucht. Die ich aber nur geben kann, wenn ich mich selbst klar führe. Und da habe ich schon im letzten Jahr noch einiges an Potenzial entdeckt, was sich während der Rauhnachts-Reflexion noch mal bestätigt hat.
Dennoch darf auch die Leichtigkeit nicht zu kurz kommen. Pausen und Lockerlassen sind Dinge, die ich schnell mal übersehe.
Diese drei Karten sind mein Leitstern für 2026. Zwei davon sind aus den Rauhnächten und eine ist von der vierteljährlichen Reflexion im Dezember, die wir immer zusammen in der Menschenfieber-Post machen. Wenn ich drauf schaue, weiß ich sofort wieder, worauf es mir gerade ankommt. Reflektieren ist das eine. Ich muss die Erkenntnisse dann aber natürlich auch nutzen. Und dabei helfen Erinnerungsstützen.
Neuer Grundlagen-Workshop
Ich habe in den letzten Wochen fleißig an Konzept und Website für den Grundlagen-Workshop gefeilt. Und nun ist es soweit: „Einfach anfangen: Kleine Schritte für mehr Ruhe & klare Grenzen“ geht in die erste Runde.
Der Workshop findet vom 2. bis 13. März findet statt (Anmeldeschluss ist der 25. Februar). Er hilft dir, wieder einen klaren Kopf und ein gutes Gefühl für dich selbst zu bekommen – egal, ob du gerade erst anfängst oder schon viel ausprobiert hast und dich in Methoden und Ansätzen verheddert fühlst.
Denn viele gute Ansätze scheitern nicht am Wissen, sondern daran, dass sie zu groß oder zu viel sind. Oder daran, dass sie wichtige Schritte überspringen. Im Workshop geht es deswegen um einen machbaren (Neu-) Anfang. Um kleine Schritte, die sich gut in den Alltag einfügen lassen.
An sechs Abenden innerhalb von zwei Wochen lernst du die wichtigsten Grundlagen kennen, die es braucht, um Stress früher wahrzunehmen, dich innerlich zu stabilisieren und klare Grenzen zu setzen. Die Webinare werden aufgezeichnet, falls du mal nicht live dabei sein kannst.
Hier findest du mehr Infos zum Workshop, den du auch zeitlich flexibel als 1:1-Coaching buchen kannst.
Tarot-Abend: Veränderung vs. Sicherheit
Am 30. Januar fand wieder ein Tarot-Abend statt. Und ein Thema, das sich dabei unter anderem gezeigt hat, war richtig spannend: Es ging um Situationen, in denen wir unbedingt etwas ändern wollen, aber gleichzeitig alles andere so lassen möchten, wie es ist.
Der Kopf rennt vor, will sofort Klarheit und Lösungen. Gleichzeitig gibt es sowas wie einen inneren Drang, alles sichern zu wollen. Damit bloß nichts ins Wanken gerät. Dieses Festhalten aus Sicherheitsgründen nimmt man bewusst oft gar nicht wahr. Man merkt es erst dann, wenn man sich selbst beobachtet und feststellt, dass der Kopf eigentlich die ganze Zeit arbeitet und versucht, zu verstehen.
Wichtig: Verstehen kann regulierend wirken, wenn es eine echte Einsicht ist, die auch entlastet. Das erreicht man nicht, wenn man auf Krampf eine sofortige Lösung sucht. Manchmal muss man dem Drang widerstehen, sofort zu handeln. Dann ist der viel lösungsorientiertere Schritt, dass man genau hinschaut und Fragen stellt – ohne Antwortdruck. Dass man ins neugierige Beobachten und Lernen geht. Dann findet sich nämlich viel eher eine Lösung, für die man auch bereit ist. Alles andere hält oft nur beschäftigt, lenkt ab und verschiebt das Problem.
Instagram-Story vom 30. Januar 2026
Was im Januar 2026 sonst noch los war
- Die ersten zwei Januarwochen habe ich es noch ruhig angehen lassen. Hier ging es mir vor allem darum, die Rauhnächte entspannt abzuschließen und die schriftlichen Rauhnachts-Gespräche langsam auslaufen zu lassen.
- Zu den Rauhnächten habe ich auch neues Feedback für meine Website bekommen. Hier kannst du es lesen.
- Und auch für das Coaching mit dem Yager-Code habe ich ein neues Feedback veröffentlicht, was du hier nachlesen kannst.
- Ansonsten hat Nanni einen großen Teil meiner Aufmerksamkeit gefordert. Er hatte sich Anfang Januar beim Toben verletzt und später auch noch eine Entzündung eingefangen. Dadurch, dass er sich schonen muss, ist er nicht wirklich ausgegeglichen. Dazu kam noch der Tierarzt-Stress. All das hat uns insgesamt ein bisschen zurückgeworfen.
Blog-Rückblick Januar 2026
12 von 12 im Januar 2026
„12 von 12“ ist eine Blog-Tradition, die ich auf YouTube ausgelagert habe und bei der es darum geht, den 12. Tag eines Monats mit 12 Bildern zu dokumentieren. Video ansehen
Freundlich Nein sagen: 12 klare Sätze für den Alltag
Viele glauben, Grenzen setzen muss immer richtig beeindruckend sein. Und vielleicht sogar laut. Sonst zählt das Nein nicht. Oft kommt dann noch die Sorge dazu, andere zu enttäuschen. Dabei geht es gar nicht darum, besonders durchsetzungsstark rüberzukommen. Grenzen funktionieren auch, wenn sie kurz, klar und freundlich sind. In diesem Artikel zeige ich dir 12 Sätze, mit denen du Abstand schaffen kannst, ohne unfreundlich zu wirken. Blogartikel lesen
Was war vor 12 Monaten – im Januar 2025?
Im Vergleich zu diesem Jahr war der Jahresstart 2025 sehr rasant. Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, dass der Monat einfach kein Ende nahm. Er fühlte sich so langgezogen und auch vollgepackt an. In diesem Jahr war zwar meine Zeitwahrnehmung im Januar auch ein bisschen neben der Spur, insgesamt war es aber vom Gefühl her viel ruhiger.
Ich hatte im Januar 2025 ziemlichen Technik-Frust und die Gelegenheit auch gleich genutzt, meine Website aufzuräumen. Das Aufräumen dauert immer noch an. Der Technik-Frust leider stellenweise auch – obwohl es auch hier momentan deutlich ruhiger ist.
Und seit genau einem Jahr nehme ich nicht mehr an der Blogparade „12 von 12“ teil. Dem Format an sich bin ich aber treu geblieben, ich habe es nur auf YouTube ausgelagert. Warum ich mich dazu entschieden hatte, was „12 von 12“ eigentlich ist und warum auch das etwas mit Stressbewältigung und Abgrenzen zu tun hat, habe ich hier ausführlich beschrieben.
Ausblick auf den Februar 2026
- Ich veröffentliche den ersten Monatsimpuls in diesem Jahr.
- Ich schreibe an der Antwort für eine Blogbriefkasten-Frage.
- Am 25. Februar ist Anmeldeschluss für „Einfach anfangen: Kleine Schritte für mehr Ruhe & klare Grenzen“
Ich schreibe dir etwa 4x im Monat – immer dann, wenn’s hier was Neues gibt, ich ein paar Gedanken mit dir teilen oder dich an etwas erinnern möchte. Alle 3 Monate gibt es ein paar zusätzliche Mails, in denen ich dich zu kurzen Reflexionen mit Hilfe der psychologischen Tarot-Arbeit anleite.
Du kannst mir jederzeit auf meine Mails antworten, wenn du deine Gedanken mit mir teilen möchtest. Ich freue mich immer über einen kurzen Austausch. 😊
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Einfach anfangen: Kleine Schritte für mehr Ruhe & klare Grenzen > als Workshop oder im 1:1 >>> mehr Infos & Anmeldung
Hi, ich bin Anett. Ich unterstütze vor allem introvertierte, sensible und empathische Menschen dabei, sich von Druck und Erwartungen anderer zu befreien, Konflikte wertschätzend zu lösen und Stress zu reduzieren. Hinter den Kulissen immer an meiner Seite: meine beiden Hunde aus dem Tierschutz – Suri und Nanni.
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Hier kannst du dir den Blogartikel anhören:










