Monatsrückblick Dezember 2021: Aufgeräumt ins neue Jahr

Wie waren deine letzten Wochen in 2021? Eher entspannt oder eher stressig? Auf jeden Fall wünsche ich dir, dass dein 2022 ganz nach deinem Geschmack verläuft und viele schöne Dinge für dich bereithält, vor allem Gesundheit.

Mein Dezember war eher ruhig und aufgeräumt. Aber nicht von Anfang an. Denn zuerst bin ich in eine meiner typischen Stressfallen getappt: „Ich habe keine Zeit.“

Da kam ich aber mit nur einer einzigen spontanen Entscheidung ganz schnell wieder raus. Welche Entscheidung das gewesen ist und wie mein Dezember sonst noch so war, kannst du in diesem Monatsrückblick lesen.

Inhalt

Ich habe meinen ersten Jahresrückblick gebloggt

Ich begleite zum ersten Mal durch die Rauhnächte

So haben wir Weihnachten und Silvester gefeiert

Was im Dezember 2021 sonst noch los war

Ausblick auf den Januar 2022

Ich habe meinen ersten Jahresrückblick gebloggt

Ich reflektiere ja sehr gerne und ausgiebig. Vor allem schriftlich. Aber ich kam bisher nie auf die Idee, einen Jahresrückblick zu schreiben. Statt das Jahr als Ganzes zu sehen, hatte ich sonst immer nur einzelne Aspekte im Blick. Oder längere Zeiträume, wie die letzten 5-15 Jahre.

Und dann hab ich mich von Judith „Sympatexter“ Peters anstecken lassen. Sie hat mich und über 1000 weitere Teilnehmer beim Schreiben des Jahresrückblicks begleitet.

Ungefähr 3 Wochen lang hab ich immer mal wieder zwischendurch in meinem Kalender geblättert, mir Fotos von 2021 angesehen, Notizen gemacht und Gedanken geordnet. Es tat wahnsinnig gut, viele Dinge des vergangenen Jahres noch mal ganz bewusst zu reflektieren und zu sortieren. Ich fühlte mich dadurch ruhig und aufgeräumt. Und das, obwohl ich mir vorher gar nicht unruhig und unaufgeräumt vorkam.

Eigentlich hatte ich für diese zusätzliche Aufgabe aber gar keine Zeit. Dachte ich. Doch genau dieses „keine-Zeit-Thema“ ist eines meiner typischen Stressmuster. Und fast wäre ich noch tiefer in diese Falle getappt. 😆

Ich bin sehr froh, dass ich mich intuitiv doch dafür entschieden habe, einfach mal mitzumachen. Und mein Zeitdruck war mit dieser Entscheidung einfach weg – obwohl die Aufgaben nicht weniger geworden sind. Da sieht man wieder mal, wie viel Stress tatsächlich selbst gemacht ist.

Der Jahresrückblick gehörte also für mich zum Punkt „Selbstfürsorge“.
Und er war eine schöne Einstimmung für die Rauhnächte.

Hier kannst du meinen Jahresrückblick lesen. 

Screenshot Instagram Dezember 2021

Screenshot von Instagram: In diesem Beitrag hab ich schon von dem aufgeräumten Gefühl während des Schreibens erzählt.

Ich begleite zum ersten Mal durch die Rauhnächte

Die Zeit zwischen den Jahren ist ja immer irgendwie anders als sonst. Ruhiger, aber gleichzeitig intensiv. Schon im Sommer wusste ich, dass ich diese besondere Zeit noch ein bisschen achtsamer und bewusster erleben wollte.

Normalerweise beginne ich im Dezember nichts Neues mehr. Ich nutzte die Zeit bisher viel lieber, um Angefangenes zu beenden und Ordnung ins Chaos zu bringen. Es sammelt sich ja so einiges an übers Jahr. Also hatte ich mir im Dezember 2020 schon den gesamten Dezember 2021 im Kalender rot markiert: keine neuen Coaching-Aufträge anfangen. Nun ja, so viel dazu…

Wie gut, dass ich mich nicht an meinen Plan gehalten habe. Ich nutze die Rauhnächte – die noch bis zum 5. Januar andauern – gerade sehr intensiv zum Reflektieren. Der schriftliche Jahresrückblick hat schon viel sortiert und geklärt. Aber die Rauhnächte haben noch mal nachgewürzt. Es hat sich vieles noch mal bestätigt und gefestigt. Ich weiß noch ein bisschen mehr, was ich will und was nicht. Wo ich Grenzen ziehen oder wieder öffnen möchte.

Am meisten genieße ich aber den Mail-Austausch mit den Menschen, die mit mir zusammen durch diese tolle Zeit gehen. Und die Rauhnächte-Webinare, die ich zwischendurch immer mal gebe. Ich kann mir momentan sehr gut vorstellen, dass es zum Jahreswechsel 2022/2023 eine zweite Runde geben wird.

Bullet Journal 2022

Mein Bullet Journal für die Rauhnächte und für 2022

So haben wir Weihnachten und Silvester gefeiert

Weihnachten ist bei uns meist relativ ruhig und stressfrei – von der üblichen Aufregung mal abgesehen.

Heiligabend waren wir vormittags mit den Schwiegereltern in der Sächsischen Schweiz wandern. Auf dem Lilienstein. Es war so windig, dass wir unsere Mützen festhalten mussten. Und außer dem Wind hörte man da oben auch nichts. Was ich total entspannend fand.

Pünktlich zum Mittagessen waren wir zurück. Dann haben wir uns kurz ausgeruht und schon wurde es draußen so langsam dunkel. DAS Zeichen für die Kinder, in der Wohnung ebenso alles dunkel zu machen und die Beleuchtung vom Weihnachtsbaum anzuschalten. Damit der Weihnachtsmann weiß, wo er die Geschenke hinlegen soll – während wir einen kurzen Spaziergang machen und schauen, ob wir ihn irgendwo sehen. Bis jetzt hatten wir auch immer Glück und sind tatsächlich irgendwo einem begegnet.

Als wir vom Spaziergang zurückkamen, lagen die Geschenke unterm Baum und durften ausgepackt werden. Meine Schwiegereltern waren bei der Bescherung auch wieder mit dabei. Wir treffen uns immer spätestens beim Spaziergang und verbringen dann den Abend zusammen. Sie bringen auch jedes Mal das Essen mit, über das wir uns dann nach dem Auspacken der Geschenke hermachen, sobald sich die große Aufregung der Kinder gelegt hat. 😄

Auf dem Lilienstein am Heiligabend 2021

Blick vom Lilienstein am Vormittag des 24.12.2021 (in der Nacht zum 25.12. kam dann doch noch der Schnee)

Silvester war ähnlich entspannt – auch wenn ich es nicht immer war. 😏

Meine Cousine hat uns mit ihrem Sohn (2,5 Jahre) besucht. Darauf hab ich mich richtig gefreut, weil wir uns schon viel zu lange nicht gesehen haben. Es gab, ganz klassisch, Raclette. Wenn es nach meinem Sohn geht, machen wir das jeden Tag. Angestoßen und Feuerwerk geschaut haben wir vom Balkon aus.

Ich muss ja zugeben, Übernachtungsbesuch zu haben ist für mich oft etwas zweischneidig. Was aber nicht am Besuch liegt, sondern daran, dass meine Wohnung mein Rückzugsort ist und ich meine „Zuhause-Routinen“ dann nicht so gut leben kann. Die Anspannung, die mich dann teilweise überkommt, merkt man mir auch ganz gut an. 😏

Zum Jahreswechsel gab es also einige Übungsmomente für mich, was meine Stressregulierung angeht. Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Besuch meiner Cousine und hoffe, dass es nicht erst wieder Silvester soweit ist.

Silvesterbaum

Die Kinder haben aus dem Weihnachtsbaum einen Silvesterbaum gemacht.

Konfetti-Hunde

Und unsere beiden Konfetti-Hunde haben den Jahreswechsel gut überstanden.

Was im Dezember 2021 sonst noch los war

  • Ich habe angefangen, meine Website und meine Angebote mal wieder etwas anzupassen: Den Coaching-Chat kannst du jetzt z.B. direkt buchen, ohne ihn vorher anfragen zu müssen.
  • Im Jahrescoaching haben wir uns angeschaut, wie wir unangenehme Emotionen regulieren können (nicht kontrollieren!). Auch in den Einzelcoachings ist das Thema gerade sehr aktuell.
  • Ich hab viel Zeit mit meiner Tochter zu Hause verbracht, weil die Kita oft wegen Personalmangel geschlossen war.
  • Alles in allem – und mit ein paar Ausnahmen – empfand ich den Dezember als ziemlich ruhig und entspannt, obwohl es nicht wenig zu tun gab.

Ausblick auf den Januar 2022

  • Wir beenden das erste Jahrescoaching und ab dem 31.01.2022 startet eine neue Runde. (Bis zum 30.01.2022 kannst du dich noch anmelden.)
  • Bevor das nächste Jahrescoaching beginnt, werde ich mir viel Zeit nehmen, um die erste Runde zu reflektieren. Währenddessen fange ich auch an, einen Überblick des letzten Jahres für die Teilnehmer zu erstellen, der noch mal alle wichtigen Meilensteine und Schritte enthält, die wir gegangen sind.
  • Ich werde mal all meine Motivation zusammennehmen und mich, neben den aktuell laufenden Coachings, auf meine psychotherapeutische Weiterbildung konzentrieren. Damit ich bis Ende Mai auch wirklich fertig bin.

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Anett Enderlein - Psychologisches Coaching

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