Monatsrückblick November 2024: Rauhnächte, Vorurteile und Social Media

von Anett Enderlein | 29. November 2024 | Persönliches & Rückblick | 2 Kommentare

Herbst an der Elbe und der Aufschrift: Rauhnächte, Vorurteile und Social Media - Monatsrückblick November 2024

Der November war für mich ein Monat der Gegensätze: Auf der einen Seite war ich krank und habe dadurch viel Zeit verloren, auf der anderen Seite steckte ich voller Energie und wirbelte nahezu mühelos durch meine ToDos. Ich hatte außerdem so viel Spaß auf Social Media wie schon lange nicht mehr – trotz der Schattenseiten, die sich mir immer wieder zeigten. Daneben hat meine Rauhnachts-Begleitung ein Upgrade bekommen, auf das ich mich selbst schon sehr freue.

Inhalt

Neues von den Rauhnächten

Coaching-Missverständnisse & Vorurteile

Abgrenzen auf Social Media

Was im November 2024 sonst noch los war

Blog-Rückblick November 2024

Was war vor 12 Monaten – im November 2023?

Ausblick auf den Dezember 2024

Neues von den Rauhnächten

Ich habe angefangen, mich schon mal auf die Rauhnächte einzustimmen. Dabei kam mir der Gedanke, dass ich die Teilnehmer in diesem Jahr nicht nur schriftlich begleiten möchte. Stattdessen öffne ich meinen Terminkalender und wer Lust auf eine gemeinsame Tasse Tee, Kaffee oder Glühwein hat, kann sich sehr gerne zu einem gemütlichen Plausch mit mir verabreden (ohne Aufpreis!). Ansonsten bleibt alles wie immer: Es gibt ein Start- und ein Abschlusswebinar und die eigentliche Rauhnachtsbegleitung findet dann täglich per E-Mail statt – mit psychologischem Tarot, alltagstauglichen Achtsamkeitsübungen und einigen Rauhnachts-Ritualen. Hier kannst du dich noch bis zum 18. Dezember anmelden.

Zwischen den Jahren
Hier kannst du mehr über die Rauhnachts-Begleitung erfahren.

Coaching-Missverständnisse & Vorurteile

In den letzten Wochen habe ich, vor allem auf Social Media, wieder vermehrt Vorurteile und Missverständnisse bezüglich Coaching aufgeschnappt. Es hieß, dass Coaches einem nur das sagen, was man hören will. Oder dass sie Lösungen überstülpen, die gar nicht zu einem passen. Dass sie alles besser wissen und nur auswendig Gelerntes wiederkäuen und grundsätzlich eher weniger qualifiziert sind.

Natürlich ist es wichtig, auf Missstände hinzuweisen und zu sensibilisieren. Ich denke nur, es ist wenig hilfreich, wenn das auf so unreflektierte Art passiert. Daher: Solltest du dir Unterstützung und Begleitung wünschen und offen für ein Coaching sein, lass dich bitte nicht verunsichern. Sei aufmerksam und entscheide bewusst, wem du dich anvertrauen möchtest. Wenn dir Qualifikationen wichtig sind, lass sie dir zeigen. Höre auf dein Bauchgefühl: Passt es menschlich? Teilt ihr ähnliche Werte? Fühlst du dich ernstgenommen?

Ein echtes Coaching orientiert sich an deinen individuellen Bedürfnissen und Themen. Es ist eine Wegbegleitung, wo der Coach an vielen Stellen dieses Weges ganz bewusst eine Haltung des Nichtwissens einnimmt – auch dann, wenn er denkt, zu wissen, was du meinst. Damit dir eben nichts übergestülpt wird und ihr gemeinsam entdecken könnt (siehe auch hier: Der perfekte Coaching-Prozess).

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Abgrenzen auf Social Media

Social Media macht mir gerade viel Spaß – wahrscheinlich, weil ich eher wenig konsumiere und meine Zeit meistens wirklich gut dosiere. Ich merke aber direkt, wenn ich zu lange dort war. Denn irgendwann tauchen sie auf: respektlose Beiträge oder Hass-Kommentare, egal zu welchem Thema. Daher eine kurze Erinnerung an dich, falls Social Media dir auch hin und wieder zu schaffen macht, du aber eigentlich ganz gerne dort unterwegs bist:

Erinnere dich daran, wer du bist und wofür du stehst. Und daran, dass es wohl immer Menschen geben wird, die andere durch den Dreck ziehen oder über Leichen gehen, um Erfolg und Anerkennung zu erhalten. Erinnere dich daran, dass deren destruktives Verhalten vor allem widerspiegelt, wie sie sich selbst im Inneren fühlen. Das ist kein abwertendes Urteil, sondern eine wichtige Erkenntnis, die dir helfen kann, dich davon abzugrenzen. Mach dir bewusst, dass es für ein solch destruktives Inneres menschliche Gründe gibt. Wir sind alle nicht frei davon.

Das soll negatives Verhalten nicht entschuldigen, nur erklären. Damit du dich nicht zu lange daran aufhältst. Und wenn du merkst, dass es dich nicht loslässt, oder wenn du selbst von Hass im Netz betroffen bist, hole dir Hilfe. Die bekommst du auch kostenfrei, z. B. bei HateAid.

Stell mir deine Frage - Ich antworte mit einem Blogartikel
Du kannst mir auch jederzeit kostenfrei und anonym über den Blog-Briefkasten schreiben oder deine Gedanken in meinen E-Mail-Räumen bei AYGOnet mit mir teilen.

Was im November 2024 sonst noch los war

  • Ich war viel unterwegs, habe Familie und Freunde besucht.
  • Leider war ich zwischendurch auch krank, was mich ein bisschen aus dem Zeitplan gebracht hat. Ich konnte durch Halsschmerzen und Husten auch keine neue Episode für den Audioblog aufnehmen. Das wird nun aber zeitnah nachgeholt.
  • Am 1. November fand wieder ein Tarot-Abend statt. Gemeinsam haben wir eine psychologische Live-Legung mit 6 Karten gemacht, die für jedes Anliegen passt.
  • Ich hab an einem Webinar zum Thema Cybermobbing teilgenommen: Was kann man im Akutfall tun – als Beobachter oder als Betroffner – und wie kann vorbeugen?
  • Ich habe meine ersten YouTube-Shorts hochgeladen. Das sind diese ganz kurzen Videos, die ich momentan hauptsächlich für kleine Audio-Häppchen aus bereits bestehenden Episoden nutze bzw. nutzen möchte. Es ist eine schöne Möglichkeit, meine Abonnenten auch zwischen den Episoden mit kurzen Erinnerungen und Impulsen zu begleiten und kleine Botschaften in die Welt zu streuen. Hier kannst du meinen Kanal abonnieren.
  • Außerdem habe ich auch mal wieder ein bisschen an der Website gearbeitet.
  • Und ich habe viele neue Ideen für Blogartikel notiert. Die Liste ist schon endlos lang, aber die Zeit einfach begrenzt. Weswegen ich immer die Themen bevorzuge, von denen ich weiß, dass sie euch gerade beschäftigen. Hier kannst du mir davon erzählen.

Blog-Rückblick November 2024

Kompass im Sonnenlicht mit der Aufschrift: In der Grübelfalle - Monatsimpuls November 2024

Kennst du das Gefühl, im eigenen Kopf gefangen zu sein? Wenn die Gedanken endlos kreisen und Entscheidungen immer schwerer fallen ... Blogartikel lesen

teilweise kahle Baumkronen vor grauem Novemberhimmel mit der Aufschrift: 12 von 12 im November 2024 - Mein Tag in Bildern

Bei „12 von 12“ geht es darum, den 12. Tag eines Monats mit 12 Bildern zu dokumentieren. Mein 12. November 2024 war ein schreibintensiver Arbeitstag – mit einem kranken Schulkind ... Blogartikel lesen

Tannenzweige mit Zapfen und Lichterkette mit der Aufschrift: Entspannte Weihnachten mit dem Yager-Code

Familienzusammenkünfte, Hektik, hohe Ansprüche, eine aufgeladene Atmosphäre … Nicht für jeden ist die Weihnachtszeit ruhig und besinnlich ... Blogartikel lesen

Was war vor 12 Monaten – im November 2023?

Der November vor einem Jahr war sozusagen der Geburtsmonat der lösungsorientierten Online-Sprechstunde. Damals noch als reine Chat-Sprechstunde, die ich jeden Donnerstag für akuten Redebedarf angeboten habe. Inzwischen ist die Online-Sprechstunde nicht mehr nur auf einen Tag in der Woche begrenzt und du kannst dir aussuchen, ob du mit mir sprechen, chatten oder mailen möchtest.

Ansonsten näherte sich das Jahrescoaching, welches zum letzten Mal in der Gruppe stattfand, dem Ende und ich hatte ganz schön zu tun, dem vorweihnachtlichem Stress zu entkommen.

Hier kannst du meinen November-Rückblick von 2023 lesen.

Ausblick auf den Dezember 2024

Hi, ich bin Anett.

Hi, ich bin Anett.

Ich unterstütze introvertierte, sensible und empathische Menschen dabei, sich empathisch abzugrenzen und mit weniger Menschen-Stress durch den Alltag zu gehen. Hinter den Kulissen immer an meiner Seite: meine beiden Hunde aus dem Tierschutz – Suri und Nanni.

Mehr über mich erfährst du hier.

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Ich schreibe dir etwa 4x im Monat – immer dann, wenn es Neuigkeiten gibt oder ein neuer Blogartikel online ist. Da ich meine Workshop-Wochen zeitlich und inhaltlich flexibel plane, erfährst du außerdem aktuelle Termine und Themen ausschließlich hier über diesen Weg.

Alle 3 Monate gibt es ein paar zusätzliche Mails, in denen ich dich zu kurzen Reflexionen mit Hilfe der psychologischen Tarot-Arbeit anleite.

Du kannst mir jederzeit auf meine Mails antworten, wenn du deine Gedanken mit mir teilen möchtest. Ich freue mich immer über einen kurzen Austausch.

Die Menschenfieber-Post ist für dich kostenfrei. Möchtest du irgendwann keine Mails mehr bekommen, kannst du dich jederzeit mit nur einem Klick wieder abmelden.

Ich versende die Mails über einen deutschen Newsletter-Anbieter mit hohen Datenschutz-Standards. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung.

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2 Kommentare

  1. Liebe Anett,
    ich bin über deinen Monatsrückblick auf deinen Blog aufmerksam geworden und danke für deine vielen Inhalte.
    Da muss ich noch den einen oder anderen Artikel lesen.
    Deine Rauhnachtsbegleitung finde ich spannend, habe mich bisher nicht eingefangen gesehen von solchen Ritualen.
    Ich denke noch ein wenig darüber nach, womöglich melde ich mich spontan an:-)
    Viele Grüße zu dir
    Gabi

    Antworten
    • Liebe Gabi,

      danke für deine Zeit und deine Worte. Mir ging es mit solchen Ritualen lange ähnlich. Als ich vor einigen Jahren auf die Rauhnächte aufmerksam wurde, habe ich erst angefangen, bewusst darauf zu achten, wie sich verschiedene Zeiträume im Jahr eigentlich auf mich auswirken.

      Schon vor dem bewussten Zelebrieren war die Rauhnachts-Zeit meine „Zwischenzeit“, in der ich noch mal zurückblickte aber auch versuchte, mit dem was war abzuschließen und bewusst nach vorn zu sehen. Der Jahreswechsel bietet sich aber auch einfach perfekt dafür an.

      Ich freu mich schon wieder richtig auf diese Zeit und fände es sehr schön, wenn du dabei wärst. Bis zum 18. Dezember kannst du es dir ganz in Ruhe überlegen. Und wenn du Fragen hast, schreib mir jederzeit.

      Alles Liebe
      Anett 🤗

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