Wie voll kann sich ein Monat bitte anfühlen? Ich hab immer noch das Gefühl, dass sich Menschenfieber rundum erneuert. Obwohl man das nach Außen hin vielleicht gar nicht so mitbekommt. Die Hintergrundbaustellen werden immer mehr und immer größer. Wenn das so weitergeht, ist bald von meinen ursprünglichen Entscheidungen und Tools nichts mehr übrig.
Im Prinzip ist das der ganz normale Lauf der Dinge. Alles entwickelt sich weiter. Aber das Tempo … So langsam darf es dahingehend jetzt wieder etwas ruhiger werden. Sodass ich auch einfach mal wieder überwiegend psychologische Beraterin und Coach sein kann. Wobei einige der Baustellen selbst gewählt sind, weil ich meine Angebots-Struktur momentan ein bisschen verändere.
Einfach anfangen: Wenn der Workshop wie gerufen kommt
Im März fand die erste Runde meines neuen Grundlagen-Workshops „Einfach anfangen“ statt.
Und ich muss sagen: Dieser Workshop kam auch mir persönlich gerade sehr gelegen. Es war so stressig und chaotisch in letzter Zeit. Zusätzlich hab ich eine ganze Weile gebraucht, um mich vom letzten Infekt zu erholen. Durch den Workshop fiel es mir leichter, öfter mal durchzuatmen und mein Chaos zu sortieren. Er kam wirklich wie gerufen.
Wenn ich meine Workshops halte, mache ich sie immer auch selbst mit. Mal mehr, mal weniger intensiv. Aber ich trag sie nie einfach nur vor. Ich kann und möchte mich da nicht rausnehmen, weil ich ein Teil der Gruppe bin (die sich übrigens gegenseitig nicht sieht, du kannst ganz in Ruhe alles für dich allein mitmachen).
Auf jeden Fall kann ich noch mal persönlich bezeugen: Egal, was du schon alles weißt und wie viel du schon an dir gearbeitet hast, es ist wie ein Reset an den richtigen Stellen im Alltag, ohne dass man das Gefühl hat, das ganze Leben umkrempeln zu müssen. Und es ist ein schöner Start, wenn man nicht weiß, wo und wie man anfangen soll.
Ich hab mal wieder deutlich gespürt: Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, um wieder bei uns anzukommen. Manchmal reicht es, sich kurz rauszunehmen und die eigenen Prioritäten neu zu setzen. Mir hat das in den letzten Wochen den nötigen Abstand verschafft, den ich in all dem Stress gebraucht habe.
Hier kannst du dich jetzt schon für die nächste Runde im Mai anmelden.
Schnelle Entscheidungen statt ewigem Grübeln
Vom 19. bis 21. März fand wieder die vierteljährliche Reflexion in der Menschenfieber-Post statt.
Ich hatte ja überlegt, ob ich diese Reflexionen auf einen geschützten Bereich meiner Website auslagern sollte. Oder irgendwo anders hin. Ich werde aber vorerst bei E-Mails bleiben. Es ist einfach und praktisch. Uns sie machen ja auch einen großen Teil der Menschenfieber-Post aus.
Die Dinge kamen ja in letzter Zeit Schlag auf Schlag, oft ungeplant und zusätzlich zum „daily Business“. Und ich hab während der Reflexion gemerkt, dass das auch was Gutes hat: Einerseits ist es zwar anstrengend, andererseits zwingt mich das Tempo aber zu schnellen Entscheidungen. Weil ich gar nicht erst zum langen Grübeln komme, fällt es mir leichter, mich von alten Systemen zu trennen, die eigentlich nicht mehr passen. Und das, wo ich mich so ungern von Dingen trenne, die ich mal so sorgsam ausgewählt und aufgebaut habe.
Ich hab auch gemerkt, dass ich inzwischen anders mit diesem Stress umgehe als früher. Ich entscheide mich immer öfter ganz bewusst dafür, dass Dinge nicht perfekt sein müssen. Ich hab mich daran erinnert, dass ich nicht alles gleichzeitig steuern muss. Es ist okay, nicht direkt eine fertige Lösung parat zu haben und den Dingen Zeit zu geben.
Egal wie viel ich um die Ohren habe, allein schon durch die Hunde starte ich mit einem ausgedehnten Spaziergang in den Tag.
Workshop-Wochen: Weniger Orga, mehr Zeit für das Wesentliche
Ich habe mich entschieden, die Organisation meiner Workshop-Wochen zu vereinfachen, um mehr Zeit und Energie für die Inhalte und für Coachings zu haben.
Ab sofort steht auf der Workshop-Seite, wo ich bisher immer Themen und Termine ausführlich aktualisiert habe, nur noch der feste Ablauf – also das, was sie nie ändert. Termine und aktuelle Themen schicke ich dir nur noch per E-Mail in der Menschenfieber-Post.
Auch das Konzept hat sich in diesem Zuge ein bisschen verändert: Es gibt jetzt drei Live-Abende (Mo, Mi, Fr) und zwei stille Reflexionstage (Di, Do) dazwischen. So hast du mehr Zeit, alles in Ruhe für dich sacken zu lassen.
Konkrete Infos zu den wechselnden Workshop-Inhalten (wie Stress-Analyse oder Emotionsregulation) verlinke ich direkt als Blogartikel auf der Workshop-Seite. Das ist wie ein Archiv aller bisheriger Themen, die auch gelegentlich wiederholt werden.
Die nächste Runde, und damit die erste im neuen Format, dreht sich um ein Thema, das gerade viele belastet: der Umgang mit globalen Krisen und Weltschmerz. Den Termin schicke ich dir in den nächsten Tagen per E-Mail.
Hier hast du noch mal alle Infos zu den Workshop-Wochen detailiert zum Nachlesen.
Was im März 2026 sonst noch los war
- Es gab in den letzten Wochen wieder ein paar Momente, in denen ich tief berührt war von dem, was mir Klienten oder Blogartikel-Leser mitgeteilt haben. Und das hat mich daran erinnert, dass ich schon lange vorhatte, einen entsprechenden Abschnitt auf meiner Über-mich-Seite zu ergänzen. Denn wenn du mit mir arbeitest, muss dir bewusst sein, dass ich nichts von künstlicher Distanz halte. Ich fühle mit dir mit. Und das kann auch mal bedeuten, dass wir beide für einen Moment einfach nur dasitzen und kurz schniefen. Oder aber, dass wir Tränen lachen.
- Ich habe meine Coaching- und Workshopräume bei edudip gekündigt und wechsle im Laufe der nächsten Monate zu ecosero. Momentan bin ich noch dabei, die neue Plattform kennenzulernen, alles richtig einzurichten und die rechtlichen Dinge zu regeln. Hier komme ich aber gut voran und die ersten Test-Meetings laufen schon.
- Meine Website ist immer noch eine Großbaustelle. Da bin ich nicht wirklich vorangekommen, was die Arbeiten im Hintergrund angeht. Das bleibt also weiterhin auf der ToDo-Liste.
- Die ersten Anmeldungen für „Einfach anfangen“ im Mai sind eingegangen. Ich freu mich schon richtig auf die nächste Runde.
Blog-Rückblick März 2026
Wenn die Last zu schwer wird, weil wir zu viel Verantwortung für andere übernehmen
Wir laden uns oft Aufgaben und Emotionen auf, die eigentlich gar nicht zu uns gehören. Und dann merken wir zu spät, wie schwer das Gepäck geworden ist. Dieses unbewusste Funktionieren ist oft eine Schutzmauer, um bloß nicht anzuecken.
In diesem Monatsimpuls geht es darum, solche Lasten kritisch zu hinterfragen, damit du deinen eigenen Wert von der Leistung entkoppeln und dich wieder auf das besinnen kannst, was dich wirklich ausmacht. Blogartikel lesen
Berufung finden mit Ikigai und psychologischem Tarot
Wie finde ich meine Berufung? Diese Frage lag in meinem Blog-Briefkasten. „Berufung“ klingt für viele Menschen nach der einen riesigen, lebensverändernden Aufgabe, die man finden muss. Das löst oft eher Stress als Vorfreude aus.
In diesem Blogartikel schauen wir uns diesen Mythos mal genauer an. Ich zeige dir außerdem, wie du das japanische Ikigai-Modell nutzen kannst, um deine Talente und Wünsche neu zu sortieren. Du kannst es ganz klassisch durchgehen oder ergänzend das psychologische Tarot dazunehmen. Ich gebe dir hier auch einen kurzen Einblick aus meiner Coaching-Praxis, damit du direkt siehst, wie sich die Kombination „Ikigai & Tarot“ anfühlt und was sie bewirken kann. Blogartikel lesen
Halt finden in stürmischen Zeiten – gesund Abgrenzen bei globalen Krisen & Weltschmerz
Manchmal reicht ein Blick aufs Handy und das Kopfkino geht los. Die Nachrichten fühlen sich dann nicht mehr weit weg an, sondern landen direkt im eigenen Wohnzimmer. Dass dich das so trifft, zeigt vor allem, wie empathisch du bist. Aber wie schafft man es, in dieser Ohnmacht nicht steckenzubleiben? In diesem Artikel schauen wir uns kurz an, was bei Weltschmerz eigentlich mit uns passiert und wie das Schreiben helfen kann, wieder ein Stück Halt zu finden. Ich gebe dir einen Einblick in meine Workshop-Woche und zeige dir am Ende einen konkreten Impuls, mit dem du heute schon ein bisschen Druck rausnehmen kannst. Blogartikel lesen
Zwei neue Kaffee-Momente
Im März habe ich zwei meiner Kaffee-Momente auf meinem noch neuen Hobby-Blog veröffentlicht. Einfach nur ein paar kurze Gedanken, die ich mitgeschrieben habe. Blogartikel lesen
12 von 12 im März 2026
„12 von 12“ ist eine Blog-Tradition, die ich auf YouTube ausgelagert habe und bei der es darum geht, den 12. Tag eines Monats mit 12 Bildern zu dokumentieren. Video ansehen
Was war vor 12 Monaten, im März 2025?
„Ich wollte nur mal eine Woche, die einfach nur nach Plan verläuft, ohne schwierige Zwischenfälle oder aufwendige Sonderaufgaben.“ – So habe ich mich bei der Tarot-Reflexion vor einem Jahr gefühlt. Und es beschreibt auch ziemlich gut mein aktuelles Empfinden der letzten Wochen.
Durch das Lesen des März-Rückblicks von vor genau einem Jahr, habe ich mich gerade selbst daran erinnert, dass in mir beginnt, was ich im Außen suche. Ich hab damals geschrieben: „Wenn ich die Ruhe in mir selbst finde, (re)agiere ich auch ruhiger und bringe damit auch mehr Ruhe ins Außen. Für mich und für andere.“
Und auch hier zeigt sich wieder: Es braucht nicht immer neue Lösungen und Methoden. Es braucht ganz oft einfach nur eine Erinnerung.
Ausblick auf den April 2026
- Am 29. April ist Anmeldeschluss für den Grundlagen-Workshop zum empathischen Abgrenzen „Einfach anfangen“.
- Ich werde einen ersten Termin für die neue Workshop-Woche festlegen.
- Am 30. April findet wieder ein Tarot-Abend statt. Anmeldeschluss ist am 27. April.
Ich schreibe dir etwa 4x im Monat – immer dann, wenn es Neuigkeiten gibt oder ein neuer Blogartikel online ist. Da ich meine Workshop-Wochen zeitlich und inhaltlich flexibel plane, erfährst du außerdem aktuelle Termine und Themen ausschließlich hier über diesen Weg.
Alle 3 Monate gibt es ein paar zusätzliche Mails, in denen ich dich zu kurzen Reflexionen mit Hilfe der psychologischen Tarot-Arbeit anleite.
Du kannst mir jederzeit auf meine Mails antworten, wenn du deine Gedanken mit mir teilen möchtest. Ich freue mich immer über einen kurzen Austausch.
Die Menschenfieber-Post ist für dich kostenfrei. Möchtest du irgendwann keine Mails mehr bekommen, kannst du dich jederzeit mit nur einem Klick wieder abmelden.
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Einfach anfangen: Kleine Schritte für mehr Ruhe & klare Grenzen > als Workshop oder im 1:1 >>> mehr Infos & Anmeldung
Hi, ich bin Anett. Ich unterstütze vor allem introvertierte, sensible und empathische Menschen dabei, sich von Druck und Erwartungen anderer zu befreien, Konflikte wertschätzend zu lösen und Stress zu reduzieren. Hinter den Kulissen immer an meiner Seite: meine beiden Hunde aus dem Tierschutz – Suri und Nanni.
Meine neuesten Blogartikel
Der Konflikt zwischen Abgrenzung und Harmonie
Es gibt diese Momente, in denen wir im Kopf eigentlich schon fertig sind. Wir wissen genau, welche Entscheidung ansteht und wo wir eine Grenze ziehen müssten, um wieder durchatmen zu können. Doch statt loszugehen, bleiben wir stehen und beobachten die Situation lieber noch eine Weile aus der Ferne. Dieser Stillstand ist meistens ein Schutzreflex: Wir versuchen, den Wunsch nach Ruhe mit dem tief sitzenden Anspruch zu vereinen, es bloß allen recht zu machen.
Monatsrückblick April 2026: Schreibfluss, Workshop-Check und Post von euch
Im April habe ich gefühlt nichts anderes gemacht, als zu schreiben. Zwischen Blogartikeln und Coaching-Konzepten habe ich viel darüber nachgedacht, wie sich „Menschenfieber“ über die Jahre verändert hat. Und warum es heute mehr denn je darum geht, bei sich selbst anzufangen, statt die Welt umbauen zu wollen.
Selbstwahrnehmung im Alltag: Ein kleiner Satz und seine Wirkung
Ich bin neulich über einen Satz in einer Mail gestolpert, der früher unbewusst sofort ein altes, ungutes Selbstbild bestätigt hätte. Diesmal war es anders. Ich zeig dir hier mal, wie es aussehen kann, wenn so ein Pieks kommt und man einfach nur beobachtet, was passiert. Es ist immer wieder faszinierend, wenn ich merke, wie das ungute Gefühl von selbst wieder abebbt und gar nicht erst hängen bleibt.
Hier kannst du dir den Blogartikel anhören:












