Manchmal reicht ein Blick aufs Handy und das Kopfkino geht los. Die Nachrichten fühlen sich dann nicht mehr weit weg an, sondern landen direkt im eigenen Wohnzimmer. Dass dich das so trifft, zeigt vor allem, wie empathisch du bist. Aber wie schafft man es, in dieser Ohnmacht nicht steckenzubleiben?
In diesem Artikel schauen wir uns kurz an, was bei Weltschmerz eigentlich mit uns passiert und wie das Schreiben helfen kann, wieder ein Stück Halt zu finden. Ich gebe dir einen Einblick in meine Workshop-Woche und zeige dir am Ende einen konkreten Impuls, mit dem du heute schon ein bisschen Druck rausnehmen kannst.
Inhalt
Wenn Nachrichten zur Last werden
Das Steuer wieder selbst in die Hand nehmen: So begleite ich dich durch die Workshop-Woche
Ein erster Impuls für heute
Wenn Nachrichten zur Last werden
Manchmal reicht eine Schlagzeile am Morgen, und der Tag ist gelaufen. Das Herz klopft schneller, ein flaues Gefühl im Magen stellt sich ein und man will nur noch eins: Zurück ins Schneckenhaus. Tür zu.
Wenn du sehr empathisch und sensibel bist, kennst du das Phänomen „Weltschmerz“ wahrscheinlich sehr gut. Dieses Gefühl, von all dem da draußen völlig überwältigt zu werden. Während du gleichzeitig dastehst und zusehen musst, wie die Welt aus den Fugen gerät, ohne dass du in diesem Moment irgendwas daran ändern kannst.
Die Nachrichten und Bilder drücken sich einfach ungefragt in dein Bewusstsein, und es fühlt sich unmöglich an, den Kopf wieder frei zu bekommen. Hinter diesem beklemmenden Gefühl steckt oft der Schmerz darüber, dass grundlegende Werte wie Frieden, Sicherheit oder Menschlichkeit gerade massiv bedroht werden.
Dazu kommt oft dieser unruhige Drang, irgendwas tun zu müssen, damit sich was verändert. Aber weil sich das „große Ganze“ gerade so gar nicht kontrollieren lässt, fühlt man sich stattdessen oft einfach nur wie gelähmt. Wenn du dich von dieser Ohnmacht komplett einsaugen lässt, fehlt dir aber am Ende die Kraft für dein eigenes Leben.
Das Steuer wieder selbst in die Hand nehmen: So begleite ich dich durch die Workshop-Woche
Und genau hier setzen wir an. Es geht mir gar nicht darum, dass du die Augen vor der Welt verschließt. Aber du darfst lernen, das Steuerrad für dein eigenes Befinden wieder selbst in die Hand zu nehmen.
In meiner Workshop-Woche „Persönlichkeit stärken durch reflektierendes Schreiben“ nutzen wir die Kraft des Schreibens, um das Chaos im Kopf zu sortieren, Emotionen zu regulieren und die eigenen Bedürfnisse wieder klarer wahrzunehmen. Das Schreiben ist hier der Weg, um deine Gedanken und Empfindungen schwarz auf weiß vor dir zu sehen und sie dadurch erst richtig greifen zu können.
Wir schauen uns an jedem der fünf Tage einen anderen Aspekt an, bei dem du jedes Mal direkt etwas Konkretes für dich mitnimmst. Und am Ende fügt sich alles zu einem stimmigen Bild zusammen:
Tag 1 – Ballast abwerfen: Du schreibst dir alles von der Seele, was dich gerade belastet, und sortierst deine aktuellen Sorgen und Gedanken. Anschließend schauen wir, was dir jetzt gerade guttut, damit du dich wieder ein Stück weit aufgefangen fühlst.
Tag 2 – Ressourcen finden: Du richtest den Blick bewusst auf das, was dich in herausfordernden Zeiten stützt. Du sammelst deine persönlichen Ressourcen – von den kleinsten Lichtblicken bis zu den stärksten Ankerpunkten.
Tag 3 – Reize filtern: Du reflektierst, wie äußere Einflüsse (z. B. Nachrichten, Social Media) auf dein emotionales Wohlbefinden wirken. Du lernst, bewusster mit diesen Reizen umzugehen und erkennst, was dir guttut und was du meiden solltest.
Tag 4 – Werte als Anker: Du schaust dir an, welche deiner Werte gerade besonders bedroht sind und wie du sie dir trotzdem ein Stück weit zurückholst. So weißt du wieder, woran du dich festhalten kannst, wenn alles um dich herum Kopf steht.
Tag 5 – Grenzen setzen: Entsprechend deiner Werte, Bedürfnisse und Ressourcen gestaltest du einen Handlungsplan, mit welchen konkreten Schritten du dich kurz- aber auch langfristig bewusst abgrenzen und emotional festigen kannst – ohne die Augen zu verschließen.
Ein erster Impuls für heute
Wenn dich der Weltschmerz das nächste Mal packt, probier eine kurze Bestandsaufnahme mit Stift und Papier:
Was liegt in meinem direkten Handlungsbereich?
(z. B. eine Spende, ein Gespräch, meine eigene Abendgestaltung)
Was ist eine äußere Information, die ich gerade nicht verarbeiten kann?
(z. B. die dritte Eilmeldung zum selben Thema, spekulative Kommentare)
Die Dinge, die du nicht beeinflussen kannst, darfst du für den Moment bewusst auf dem Papier „parken“. Das macht den Kopf wieder ein Stück weit freier.
Bei den Dingen, die in deinem Handlungsbereich liegen, entscheidest du dich für genau eine kleine Sache, die du heute tust. Das kann auch einfach die Entscheidung sein, das Handy für zwei Stunden wegzulegen. So kommst du vom automatischen Reagieren zurück in ein bewusstes, ruhiges Handeln.
Wenn du Unterstützung dabei suchst, deine Gedanken zu ordnen und deine eigenen Grenzen wieder klarer zu spüren, trag dich für die kostenfreie Menschenfieber-Post ein.
Dort sage ich dir Bescheid, sobald die nächste Workshop-Woche zu diesem Thema startet und sende dir regelmäßig Impulse für gesundes und empathisches Abgrenzen.
Ich schreibe dir etwa 4x im Monat – immer dann, wenn es Neuigkeiten gibt oder ein neuer Blogartikel online ist. Da ich meine Workshop-Wochen zeitlich und inhaltlich flexibel plane, erfährst du außerdem aktuelle Termine und Themen ausschließlich hier über diesen Weg.
Alle 3 Monate gibt es ein paar zusätzliche Mails, in denen ich dich zu kurzen Reflexionen mit Hilfe der psychologischen Tarot-Arbeit anleite.
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Hi, ich bin Anett. Ich unterstütze vor allem introvertierte, sensible und empathische Menschen dabei, sich von Druck und Erwartungen anderer zu befreien, Konflikte wertschätzend zu lösen und Stress zu reduzieren. Hinter den Kulissen immer an meiner Seite: meine beiden Hunde aus dem Tierschutz – Suri und Nanni.
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Hier kannst du dir den Blogartikel anhören:




