Monatsrückblick Juli 2026: Durchatmen nach dem Technik-Chaos

von Anett Enderlein | 2. August 2026 | Persönliches & Rückblick | 2 Kommentare

Grafik zum Monatsrückblick Juli 2026 mit dem Text „Durchatmen nach dem Technik-Chaos“ über einem Foto eines Sandstrands bei Sonnenuntergang.

Mein Juli hat sich angefühlt wie eine lange Testphase für Nerven und Geduld – so wie eigentlich das ganze bisherige Jahr schon. Zuerst hat mal wieder die Technik gestreikt. Daran war ich aber nicht ganz unschuldig. Es ist aber auch einiges gut gelaufen. Und die Auszeit am Meer kam auch genau zur richtigen Zeit.

Inhalt

Großbaustelle Technik: Ein zweiter Versuch mit Lerneffekt

Regelmäßige Impuls-Workshops?

Nanni hat zum ersten Mal das Meer gesehen

Was im Juli 2026 sonst noch los war

Blog-Rückblick Juli 2026

Was war vor 12 Monaten, im Juli 2025?

Ausblick auf den August 2026

Großbaustelle Technik: Ein zweiter Versuch mit Lerneffekt

Ich hatte ja davon erzählt, dass meine Website eine große technische Neuerung braucht. Dafür muss die komplette Seite in ein neues Code-Format migriert werden. Dafür wiederum müssen einige Vorbereitungen getroffen werden, damit das auch alles funktioniert. Meine Website ist über die Jahre ganz schön gewachsen. Und da hat sich auch viel Müll angehäuft. Ich dachte immer, ich war schon ganz aufgeräumt, da ich meine Website regelmäßig pflege und ausmiste. Aber nun habe ich in den letzten Wochen und Monaten so viel lernen müssen, teils tat es echt weh, dass ich inzwischen ein ausgeweitetes technisches Verständnis habe.

Mit meinem neuen Wissen, meinen Erfahrungswerten und den abgeschlossenen Vorbereitungen habe ich also im Juli einen neuen Migrationsversuch gewagt, nachdem der erste den kompletten Server lahmgelegt hatte (und ich habe einen sehr guten Server). Die Rückschlüsse, die ich nach dem ersten Fehlversuch gezogen habe, waren zum Glück richtig und beim zweiten Mal ist alles glatt gelaufen. Die größte Hürde, die auch zeitkritisch war, ist genommen.

Im Juni meinte ich noch, dass ich das Projekt „Großbaustelle Website“ nach der Migration abschließen werde. Dem ist allerdings nicht so. Es gibt noch viel nachzuarbeiten, damit wirklich alles so ist, wie es sein soll. Aber das hat Zeit. Ich kann es dann machen, wenn ich Lust und Zeit dafür habe. Eins nach dem anderen, ganz in Ruhe. Die Großbaustelle wird also bleiben. Da ich alles nebenher mache, während die Seite online bleibt, kann es sein, dass hier und da mal kurzzeitig was verschoben ist oder nicht ganz so funktioniert, wie es sollte. Das sollte dann aber nur vorübergehend sein. Wenn du was Komisches feststellst, sag mir trotzdem gern Bescheid, wenn du magst. Sowas hilft mir immer sehr.

Dieses Thema war mal wieder ein super Stresskompetenz-Training für mich. Ich hab viel über die Technik und über mich gelernt. Vor allem auch: Im größten Stress die Pausen nicht vergessen. Und: Hilfe holen, wo ich selbst nicht weiter komme.

Bildschirmansicht einer geklonten WordPress-Installation mit einer System-Warnung und einer Erfolgsmeldung im Staging-Tool.
Ich habe ganz vieles zum ersten Mal gemacht. Und das war ganz schön nervenaufreibend. Auch wenn es keine OP am offenen Herzen war, hat es sich stellenweise so angefühlt. Es war beruhigend, zu wissen, dass ich für den Notfall einen erstklassigen Support hinter mir stehen habe.

Regelmäßige Impuls-Workshops?

Ich habe akzeptiert, dass es mit meiner Website immer was zu tun gibt. Wenn nicht auf technischer Seite, dann auf persönlicher. Denn bei den ganzen Vor- und Nacharbeiten habe ich gemerkt, dass ich auch optisch oder von der Formulierung her an manchen Stellen wieder Anpassungen machen möchte. Der Kern von Menschenfieber ist immer gleich geblieben, aber viel im Drumherum hat sich mit mir gemeinsam weiterentwickelt. Und so wird es nun an vielen Stellen nach und nach ein kleines Refresh geben.

Und als ich über das Refresh auf der Jahrescoaching-Seite nachdachte, haben sich auch Impuls-Workshops in meinen Kopf geschlichen. Es gab vor ein oder zwei Jahren schon mal einen maximal 2-stündigen Workshop zum Thema „Versteckte Emotionen erkennen und regulieren“. Dieses Thema ist auch Teil des Jahrescoachings, wo wir ja einem Grundgerüst an Themen folgen, die wichtig sind fürs empathische Abgrenzen.

Workshop-Wochen passen gerade zeitlich leider nicht. So gern ich sie auch anbieten würde. Aber einen Impuls-Workshop bekomme ich immer mal gut unter. Und warum nicht noch mehr Themen aus dem Jahrescoaching auch mal einzeln für einen Impuls-Workshop rausziehen? Wobei ich auch dazu sagen muss, dass ein einzelnes Thema allein meist nicht ausreicht, um grundlegend mehr Ruhe zu finden und sich gesund abzugrenzen. Es sind immer nur Puzzle-Teile. Aber vielleicht ist ja genau das eine Puzzle-Teil dabei, was du gerade gut gebrauchen kannst. Ich kann noch nichts versprechen, aber ich bin zuversichtlich. Weil es organisatorisch einfacher ist, das zu nutzen, was schon da ist. Auf die Workshop-Wochen möchte ich trotzdem nicht all zu lange verzichten.

Dampfende Kaffeetasse auf einem Holzschreibtisch neben einem geöffneten Laptop.
An Ideen mangelt es auf jeden Fall nicht. Ich freu mich auf die Workshops.

Nanni hat zum ersten Mal das Meer gesehen

Nachdem das mit der Technik soweit alles glatt lief, sind wir erst mal an die Ostsee gefahren. Nanni hat zum ersten Mal das Meer gesehen. Er hat ja so seine Eigenheiten, ist sehr sensibel, reizempfindlich und braucht seine Routinen. Für ihn war es daher ziemlich herausfordernd, aber er hat sich dann doch relativ schnell zurechtgefunden.

Die Woche komplett offline zu sein, tat mir richtig gut. Wir haben es sehr ruhig angehen lassen. Wenn ich nicht auf Hunderunde oder am abgelegenen Strand war, hab ich gelesen. Es war sooo wunderbar ruhig. Trotzdem war ich froh, nach dem Urlaub wieder zu Hause zu sein und im eigenen Bett zu schlafen. Zu Hause ist es doch immer noch am schönsten.

Zwei angeleinte Hunde sitzen auf einer Steinmauer an einer Strandpromenade und schauen zur Seite, im Hintergrund sind Strandkörbe und das Meer zu sehen.
Jetzt ist Nanni schon ein Jahr bei uns und so mit Suri zusammengewachsen.

Was im Juli 2026 sonst noch los war

  • Die Tierklinik hat uns das Go für unseren ganz normalen Hunde-Alltag gegeben. Nanni darf jetzt wieder alles machen. Zumindest das linke Knie ist stabil. Ob das rechte Bein jetzt auch bald operiert werden muss, wird im Herbst entschieden.
  • Für unsere Hündin Suri haben wir immer noch keine klare Diagnose. Irgendwas hat sie, aber wir wissen nicht was. Alles mögliche wurde schon ausgeschlossen. Es scheint sie momentan nicht einzuschränken und ihre Werte sind alle gut. Daher gibt es jetzt erst mal eine Immunkur und wir beobachten weiter.
  • Wir sind noch mitten in den Sommerferien.

Blog-Rückblick Juli 2026

Kompass im Sonnenlicht mit der Aufschrift: Warum strengt mich der Arbeitsalltag so an? - Monatsimpuls mit psychologischem Tarot

Du machst eigentlich einen guten Job, aber nach der Arbeit fühlst du dich innerlich vollkommen leergesaugt. Während um dich herum scheinbar alle den normalen Arbeitsalltag mühelos meistern, fragst du dich insgeheim, warum dich das Ganze so viel mehr Kraft kostet und ... Blogartikel lesen

Beitragsbild mit dem Titel: Dauerstress im Alltag: Wie ich mit kleinen Schritten den Druck rausnehme, vor einem Hintergrund aus Gräsern im Sonnenlicht.

Kaum ist eine Baustelle im Alltag halbwegs gelöst, rollt schon die nächste Welle an. Man funktioniert, hetzt von Termin zu To-do und arbeitet auf diesen einen Moment hin, in dem endlich alles überstanden ist, der Druck abfällt und wieder Ruhe einkehrt ... Blogartikel lesen

Geteiltes Bild: links ein bemalter Wanderstein, rechts die Aufschrift: Mein Tag in Bildern – 12 von 12 im Juli 2026

„12 von 12“ ist eine Blog-Tradition, die ich auf YouTube ausgelagert habe und bei der es darum geht, den 12. Tag eines Monats mit 12 Bildern zu dokumentieren. Video ansehen

zwei blaue Edelsteine in Herzform auf einem Holztisch und die Aufschrift: stonelett Blog

Auch auf stonelett, meinem Hobby-Blog, habe ich einen kurzen Kaffee-Moment veröffentlicht. Aus diesen Gedanken ist später ein Blogartikel für Menschenfieber geworden. Blogartikel lesen

Was war vor 12 Monaten, im Juli 2025?

Vor einem Jahr ist unsere Hündin Sina ganz unerwartet gestorben. Sie war schon etwas älter und krank, aber es hat nichts darauf hin gedeutet, dass es dann doch so schnell geht. Das war ein sehr trauriger Start in die Sommerferien. Etwa zwei Wochen danach bin ich am Vermittlungsbeitrag von Nanni hängengeblieben. Wir wussten, dass wir den freien Hundeplatz wieder neu an einen Tierschutzhund vergeben möchten. Irgendwann. Und wir haben natürlich auch gedacht, dass es eigentlich noch zu früh ist. Als wir uns 2018 von unserer Hündin Jule verabschieden mussten, hat es über ein Jahr gedauert, bis wir Suri zu uns geholt haben. Aber Nanni hat uns nicht mehr losgelassen. Und so ist er am letzten Juli-Wochenende vor einem Jahr bei uns eingezogen.

Hier kannst du meinen Juli-Rückblick von 2025 lesen.

Ausblick auf den August 2026

  • Am 17. August startet die nächste Workshop-Runde Einfach anfangen: Kleine Schritte für mehr Ruhe & klare Grenzen. Bis zum 12. August kannst du dich noch anmelden.
  • Ich werde mir Gedanken um die Impuls-Workshops machen und, wenn es passt, ein Thema auswählen und einen ersten Termin festlegen.
  • Sollte ich mich für Thema und Termin entscheiden, schreibe ich auch einen kurzen Blogartikel zum Thema.
Hi, ich bin Anett.

Hi, ich bin Anett.

Ich unterstütze introvertierte, sensible und empathische Menschen dabei, sich empathisch abzugrenzen und mit weniger Menschen-Stress durch den Alltag zu gehen. Hinter den Kulissen immer an meiner Seite: meine beiden Hunde aus dem Tierschutz – Suri und Nanni.

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2 Kommentare

  1. Hallo Anett,
    schön, dich gefunden zu haben (bei Judith Peters). Ich kann so mitfühlen, was die Technik-Baustellen angeht. Das ist gerade auch ein Thema für mich. Einige Fehler sind behoben, meine Bilddatenbank ist aufgeräumt, aber ich habe eine Liste von Aufgaben, die sich aus den bisherigen Aktionen ergeben hat und noch auf Umsetzung wartet. Ich mach’s wie du: Schritt für Schritt im Hintergrund geht es weiter.
    Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg beim Planen und Durchführen deiner Impuls-Workshops.
    Viele Grüße, Esther

    Antworten
    • Hallo Esther,

      es ist verrückt, wie viel da zusammenkommen kann, oder? Der Rattenschwanz scheint endlos. Aber die Technik gibt uns ja auch viel zurück. Das dürfen wir bei all dem nervigen Kram nicht vergessen 🙂

      Danke für deine lieben Worte.

      Herzliche Grüße
      Anett

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