Weniger, einfacher, persönlicher. Diese Worte kamen mir im September immer wieder in den Sinn. In allen möglichen Momenten. Seit ungefähr einem Jahr trage ich das Gefühl mit mir rum, „ausmisten“ zu wollen. Zu vereinfachen. Zu reduzieren. Auch meine Angebote. Und die psychologische Tarot-Arbeit war vielleicht der Schlüssel, der mir dafür noch gefehlt hatte. Jetzt fühlt es sich wieder schön rund und aufgeräumt an – bis zum nächsten Entwicklungsschub.
Zurück zu den Wurzeln: E-Mail-Coaching im Fokus
Das E-Mail-Coaching mit Tarot hat sich im letzten Monat deutlich in den Vordergrund verschoben. Vor fast 4 Jahren habe ich Menschenfieber gegründet und ausschließlich per E-Mail gecoacht.
Irgendwann kamen die Workshops dazu und auch die Einzelcoachings per Chat und Video. Parallel per Mail begleitet habe ich dabei aber immer. Gerade, wenn der Anteil an Beratung und Wissensvermittlung etwas größer ist, ist dieser Mix aus Video und Mails perfekt.
Die reinen E-Mail-Coachings sind aber immer noch das Herz von Menschenfieber. Psychologische Tarot-Arbeit kann den Coaching-Prozess dabei etwas beschleunigen. Denn die Bildkarten helfen uns, relevante Themen, Fragen und Antworten direkt auf den Punkt zu bringen.
Und gerade fühlt sich dieser neue alte Fokus ein bisschen wie ein kleiner Neustart an.

E-Mail-Begleitung über den Jahreswechsel – etwas anders als bisher
Ich habe mich entscheiden, auch in diesem Jahr wieder durch die Rauhnächte zu begleiten. Aber ein bisschen anders als beim letzten Mal: Ich möchte dich durch einen Jahresrückblick führen.
Ziel dieses Rückblicks ist es, dass du bestimmte Aspekte deines letzten Jahres noch mal ganz bewusst wahrnimmst und deinen Leitstern, dein dich tragendes Motto, fürs nächste Jahr erkennst. Gleichzeitig kannst du deine Selbstwahrnehmung während dieses Rückblicks trainieren – und zwar, indem du zu den Bildern der Tarotkarten assoziierst, während du Antworten auf meine Reflexionsfragen suchst. Eine gute Selbstwahrnehmung hilft dir, aufkommenden Stress rechtzeitig zu bemerken, besser mit schwierigen Emotionen umzugehen und passende Entscheidungen zu treffen.
Dieser Rückblick ist auch perfekt für dich, falls du in die psychologische Tarot-Arbeit mal reinschnuppern möchtest.

Jahrescoaching: Wenn ein Rückschritt keiner ist
Das Gefühl, auf der Stelle zu treten oder sogar immer wieder von vorn anzufangen, kennt wahrscheinlich jeder, der versucht, aus bestimmten Stress- und Konfliktmustern auszusteigen. Aber nicht alle Rückschritte sind wirklich welche. Sie sind einfach nur ein notwendiger Teil der Entwicklung. Ich könnte jetzt sogar die Frage in den Raum werfen, ob es überhaupt Rückschritte gibt. Ohne die gefühlten Hochs und Tiefs ist Veränderung jedenfalls nicht möglich.
Selbst, wenn du dich nicht aktiv verändern möchtest, entwickelst du dich trotzdem weiter – und wirst diese wechselhaften Phasen erleben. Mal läuft alles rund, du bist motiviert, zuversichtlich und voller Energie. Und mal hängst du durch, zweifelst plötzlich wieder und hast keine Ahnung, wie es weitergehen soll.
Diese typischen Phasen einer Entwicklung haben wir uns deswegen im Jahrescoaching mal genauer angesehen. Auch anhand eigener Lebensereignisse. Damit die Angst davor abgelegt werden kann. Das ist eines meiner Lieblingsthemen.

Was im September 2022 sonst noch los war
- Mein Schwiegeropa hat sich auf seine letzte Reise begeben. Ein wunderbarer Mensch, der nicht nur innerhalb der Familie eine große Lücke hinterlässt. 😭
- Mein Sohn hatte seinen ersten runden Geburtstag. Und irgendwie „fehlen“ mir die letzten 10 Jahre. Wann sind die passiert?
- Das erste kostenfreie Info-Webinar zum Coaching mit dem Yager-Code fand statt.
- Ich habe mit dem Monatsimpuls ein neues Blogformat getestet, bei dem ich Tarot als psychologisches Hilfsmittel nutze, um ein Abgrenzungsthema mit passenden Impulsfragen auszuwählen.
- Ich habe mich entschieden, das Jahrescoaching 2023 zu pausieren, um mehr Zeit für die geplanten Anpassungen zu haben. Irgendwie habe ich das Gefühl, mir fehlt noch ein Puzzle-Stück. (1-2 intensivere Workshops wird es aber bestimmt trotzdem geben. Und du kannst das Jahrescoaching – komplett oder ausschnittsweise – jederzeit als Einzelcoaching anfragen.)
Blog-Rückblick September 2022

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Bei „12 von 12“ geht es darum, den 12. Tag eines Monats mit 12 Bildern zu dokumentieren. Der 12. September 2022 war ein Montag und ... Blogartikel lesen

Es liegt viel Angst in der Luft momentan. Und Angst ist ein Konflikttreiber. Angst ist Stress pur ... Blogartikel lesen

Wenn du dich gesund abgrenzt, hat das nichts mit einer festen Mauer zu tun, die du um dich herum aufbaust. Es ist stattdessen ein ständiges ... Blogartikel lesen
Ausblick auf den Oktober 2022
- Ich wechsle von einem fertigen Kalender wieder in ein Bullet-Journal (im A4-Format) – ich brauche einfach mehr Platz und hab gern alles Wesentliche an einem Ort. Mal sehen, was das mit mir macht und wie lange ich es diesmal führen werde.
- Im Jahrescoaching befassen wir uns weiter mit dem Phänomen „Rückschritt, der keiner ist“ und warum es in solchen Phasen oft zu besonders heftigen Emotionen und unbewussten Abwehrreaktionen kommen kann. Und natürlich auch welche Abwehrreaktionen das typischerweise sind und wie die Teilnehmer damit umgehen können.
- Wir fahren zur Beerdigung meines Schwiegeropas für ein paar Tage an die Ostsee.







Hallo liebe Anett,
so schön geschrieben und ich finde es toll, dass du ausgemistet hast. 😊 Danach hat man wieder mehr ein Gefühl von Leichtigkeit, oder?!
Dieser Satz finde ich heute übrigens sooo toll und werde ich mir aufschreiben: „Rückschritte sind nicht wirklich welche, sondern ein notwendiger Teil der Entwicklung.“ ♥️
Vielen lieben Dank!
Liebe Grüße Steffi
Liebe Steffi,
vielen Dank. 🤗
Ja, absolut! Leicht, sortiert und voller Energie.
Das mit den Rückschritten ist sooo wichtig. Und so wertvoll, wenn man das mal selbst erkannt und verinnerlicht hat. Gerade dafür sind wieder die längeren Coachings super, weil ich da immer dran erinnern kann, wenn es mal wieder schwierig wird. Ich freue mich, wenn ich dich inspirieren konnte. Und auch, dass du mir das mitteilst. Denn das hat mich wiederum gerade zu einem Gedanken inspiriert (der aber noch reifen darf). 😉
Alles Liebe
Anett