Manche Themen kündigen sich nicht groß an. Sie tauchen einfach auf und nehmen plötzlich viel Raum ein. So ging es mir im Mai mit dem Thema Verlässlichkeit. Während ich an einem Artikel geschrieben habe, entstanden nebenbei gleich mehrere neue Ideen für weitere Blogartikel und Workshop-Konzepte. Auch so manche Coaching-Mail hat nachgewirkt und viele Gedanken angestoßen. Und obwohl ich im Mai viel geschrieben, begleitet und sortiert habe, fühlt sich vieles noch unvollständig an. Vielleicht, weil da gerade einfach viel in Bewegung ist.
Inhalt
Workshop-Woche: Gesund abgrenzen bei globalen Krisen & Weltschmerz
Vom 19. bis 23. Mai fand die Workshop-Woche zum gesunden Abgrenzen bei globalen Krisen und Weltschmerz statt. Im September wird es eine Wiederholung geben. Du kannst den Workshop aber auch jederzeit als Einzelcoaching anfragen und dir aussuchen, ob du mit Kamera und Mikrofon teilnehmen willst oder nur über den Chat mit mir kommunizieren möchtest. Der Workshop ist zwar auf den Umgang mit globalen Krisen und Weltschmerz konzipiert, eignet sich aber auch gut, um in einer persönlichen Krise Halt und Orientierung zu finden.
Hier kannst du dich über die Workshop-Woche informieren und dich anmelden.
Das Thema „Verlässlichkeit“ hat sich verselbstständigt
Ich habe auf eine Blogbriefkasten-Nachricht zum Thema Verlässlichkeit mit einem neuen Artikel geantwortet. Während ich diesen Artikel schrieb, habe ich parallel dazu einen Entwurf für einen zweiten Artikel zu diesem Thema erstellt und auch jeweils ein grobes Konzept für einen 2-stündigen Impulsworkshop und für eine Workshop-Woche ausgearbeitet, um bei Bedarf noch gezielter unterstützen und begleiten zu können.
Das war überhaupt nicht geplant. Das Thema hat sich quasi verselbstständigt und ausgebreitet. Jetzt brauche ich nur noch Zeit, das alles zu ordnen und zu organisieren. Da wird also auf jeden Fall noch etwas kommen.
Wenn du auch Fragen oder Gedanken einwerfen möchtest, kannst du das hier tun.
Viele lange Coaching-Mails und noch mehr Blog-Ideen
Ich hab das Gefühl, ich habe im Mai besonders viele und besonders lange Coaching-Mails geschrieben. Ich liebe es einfach, E-Mails zu schreiben und schriftlich zu begleiten, Gedanken und Ideen auszutauschen, tiefer zu graben …
Und jede E-Mail, die ich gelesen oder geschrieben habe, hat mich zu mehreren neuen Blogartikeln inspiriert. Es gibt so viel, was ich hier teilen möchte. Aber: die Kapazität … Nach einem schreibintensiven Tag bleibt einfach nicht mehr viel übrig, um die ganzen angefangenen Gedanken mal sinnvoll zu strukturieren und weiter zu denken.
Nun wächst meine Blog-Liste immer weiter. Lass dich davon aber nicht abhalten: Schick mir bitte trotzdem deine Fragen und Gedanken, denn die haben bei mir immer höhere Priorität.
Und vielleicht sollte ich mich auch mal mit dem Gedanken anfreunden, regelmäßig auch kürzere Artikel zu schreiben – aber dafür mehrere, die sich ergänzen. Wobei ich glaube, dass mir das sehr schwerfallen würde, weil ich es schon sehr mag, mich länger und ausgiebiger mit einem Thema zu befassen. Ich lasse meine Gedanken auch gerne liegen und reifen. Mach alles ganz in Ruhe. Mal sehen, ob ich dieses Dilemma irgendwann mal gelöst bekomme.
Was im Mai 2025 sonst noch los war
- Pflanzen, Pflanzen, Pflanzen … Ich glaube, ich weiß jetzt so ziemlich alles, was ich wissen muss. Ich hab die Infos nur so aufgesogen und kann gar nicht mehr verstehen, dass mich das mal überhaupt nicht interessiert hat. Nachdem ich mir im April zum Geburtstag eine große Zimmerpflanze gewünscht habe, sind inzwischen noch vier weitere eingezogen. Und die Wunschliste wächst stetig. So langsam habe ich auch das Gefühl, dass mein Daumen gaaanz leicht gründlich schimmert. Es gab aber auch einige Situationen (nennen wir es mal nicht Fehler), aus denen ich gut was lernen konnte.
- Ich habe viele neue Rezepte ausprobiert, die aus relativ wenigen gesunden Zutaten bestehen. Auch die Kinder haben gerade viel Interesse daran, neue Gerichte zu kosten und zuzubereiten. Neben den Pflanzen war also auch Ernährung ein total spannendes Thema, was richtig Spaß gemacht hat.
- Ich habe mich wieder sehr über neue Blog-Kommentare und Nachrichten gefreut. Ich nehme wirklich jeden einzelnen Gedanken sehr gerne entgegen.
- Ich hab auch technisch mal wieder ein bisschen aufgeräumt und optimiert. Da gibt es immer irgendwas zu tun, es kann immer irgendein Problem geben. Daher einfach mal an dieser Stelle eine kurze Info für dich, falls du dich für die Menschenfieber-Post eingetragen hast: Ich versende meine Mails regelmäßig, etwa 3-4x im Monat. Wenn du nichts (mehr) von mir hörst, hakt es an der Technik. So kann es z. B. sein, dass dein Server meine Mails an dich plötzlich ablehnt (dafür kann es verschiedene Gründe geben). Sowas kommt zum Glück nicht oft vor, kann aber mal passieren. Schreib mir jederzeit, wenn meine Mails auf sich warten lassen. Und dann schauen wir mal, was da los ist.
Blog-Rückblick Mai 2025
Monatsimpuls: Wenn alles zu viel wird – Wie du bei dir bleiben kannst
Ich verstehe die Menschheit nicht mehr – Gedanken über Verlässlichkeit
12 von 12 im Mai 2025
Was war vor 12 Monaten – im Mai 2024?
Mein Mai vor einem Jahr hat sich sehr ereignisreich angefühlt – ähnlich wie in diesem Jahr. Es ist viel passiert und es war auch viel Energie für all diese Dinge da. So habe ich z. B. meine Weiterbildung im Bereich Resilienzcoaching und Stressmanagement abgeschlossen, die Tarot-Abende fest ins Angebot aufgenommen und angefangen, den ersten Impuls-Workshop zu planen.
Ausblick auf den Juni 2025
- Vom 20. bis 22. Juni machen wir gemeinsam in der Menschenfieber-Post wieder unseren Mini-Check-up mit Hilfe von psychologischem Tarot. Hier findest du mehr Infos dazu.
- Ich setze mich an eine weitere Antwort auf eine Blogbriefkasten-Frage, bei der es um Wertschätzung geht.
- Je nach dem, wie ich voran komme, werde ich auch an der Fortsetzung des Verlässlichkeit-Themas arbeiten.
Ich schreibe dir etwa 4x im Monat – immer dann, wenn es Neuigkeiten gibt oder ein neuer Blogartikel online ist. Da ich meine Workshop-Wochen zeitlich und inhaltlich flexibel plane, erfährst du außerdem aktuelle Termine und Themen ausschließlich hier über diesen Weg.
Alle 3 Monate gibt es ein paar zusätzliche Mails, in denen ich dich zu kurzen Reflexionen mit Hilfe der psychologischen Tarot-Arbeit anleite.
Du kannst mir jederzeit auf meine Mails antworten, wenn du deine Gedanken mit mir teilen möchtest. Ich freue mich immer über einen kurzen Austausch.
Die Menschenfieber-Post ist für dich kostenfrei. Möchtest du irgendwann keine Mails mehr bekommen, kannst du dich jederzeit mit nur einem Klick wieder abmelden.
Ich versende die Mails über einen deutschen Newsletter-Anbieter mit hohen Datenschutz-Standards. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung.
Einfach anfangen: Kleine Schritte für mehr Ruhe & klare Grenzen > als Workshop oder im 1:1 >>> mehr Infos & Anmeldung
Hi, ich bin Anett. Ich unterstütze vor allem introvertierte, sensible und empathische Menschen dabei, sich von Druck und Erwartungen anderer zu befreien, Konflikte wertschätzend zu lösen und Stress zu reduzieren. Hinter den Kulissen immer an meiner Seite: meine beiden Hunde aus dem Tierschutz – Suri und Nanni.
Meine neuesten Blogartikel
Der Konflikt zwischen Abgrenzung und Harmonie
Es gibt diese Momente, in denen wir im Kopf eigentlich schon fertig sind. Wir wissen genau, welche Entscheidung ansteht und wo wir eine Grenze ziehen müssten, um wieder durchatmen zu können. Doch statt loszugehen, bleiben wir stehen und beobachten die Situation lieber noch eine Weile aus der Ferne. Dieser Stillstand ist meistens ein Schutzreflex: Wir versuchen, den Wunsch nach Ruhe mit dem tief sitzenden Anspruch zu vereinen, es bloß allen recht zu machen.
Monatsrückblick April 2026: Schreibfluss, Workshop-Check und Post von euch
Im April habe ich gefühlt nichts anderes gemacht, als zu schreiben. Zwischen Blogartikeln und Coaching-Konzepten habe ich viel darüber nachgedacht, wie sich „Menschenfieber“ über die Jahre verändert hat. Und warum es heute mehr denn je darum geht, bei sich selbst anzufangen, statt die Welt umbauen zu wollen.
Selbstwahrnehmung im Alltag: Ein kleiner Satz und seine Wirkung
Ich bin neulich über einen Satz in einer Mail gestolpert, der früher unbewusst sofort ein altes, ungutes Selbstbild bestätigt hätte. Diesmal war es anders. Ich zeig dir hier mal, wie es aussehen kann, wenn so ein Pieks kommt und man einfach nur beobachtet, was passiert. Es ist immer wieder faszinierend, wenn ich merke, wie das ungute Gefühl von selbst wieder abebbt und gar nicht erst hängen bleibt.
Hier kannst du dir den Blogartikel anhören:











Liebe Anett,
das mit dem Verselbständigen von neuen Ideen kenne ich gut! Ich sitze am Laptop, schreibe ein paar Sätze, nur als Notiz und zack: Finde ich mich zwei Stunden vor einem neuen Blogartikel wieder 🙂
Die Energie in diesem Zustand fließt von selbst und dann bleibt eben etwas anderes kurz liegen …
Manches Mal wünsche ich mir noch zwei Extrastunden am Tag, um alles wirklich aufmerksam zu erfassen. Gut, dass ich mein Notizbuch habe – so geht kein Gedanke verloren – auch wenn er aufs Ausformulieren noch etwas warten muss.
Viele Grüße Gabi
Liebe Gabi,
ja, genau! Ein weiterer Blogartikel und zwei neue Workshop-Konzepte sind mal eben so nebenbei entstanden. Nur eine gute Struktur und der jeweilige Feinschliff fehlt noch. Und das dauert bei mir immer am längsten. Der besagte Blogartikel war erst um einiges länger und viel zu voll gepackt. Dann waren es zwischenzeitlich sogar drei Artikel, wo sich dann aber zu vieles gedoppelt hat. Also sind (bzw. werden) es nun zwei und dazu gleich noch vertiefende Workshops für den Bedarf. So kann ich das gut in die Welt lassen ohne zu überladen.
Jaaa, zwei extra Stunden am Tag (gerne auch mehr) wären manchmal echt hilfreich. Wobei es nicht immer an zu wenig Zeit liegt. Oft will auch der Kopf einfach nicht mehr und ich muss irgendwas ganz anderes machen (wie z. B. die Pflanzen auf Schädlinge zu untersuchen – hat sich als sehr meditativ herausgestellt 😄)
Ich wünsche dir einen wundervollen Juni.
Alles Liebe
Anett
Also zwei Stunden sind mir zu wenig, ich hätte gerne einen 48-Stunden-Tag. Zumindest wenn die Ideen mit mir durchgehen. Ich find’s herrlich, aber wenn man aus dieser Blase erwacht, entsteht gerne mal Hektik.
Danke für Deinen wunderbaren Einblick in den Monat und liebe Grüße
Marita
Die 48 Stunden würde ich auch nehmen. Und ich find es auch herrlich, so im Flow arbeiten zu können. Perfekt, wenn es dann auch zeitlich einigermaßen passt. Wenn ich die Ideen parken muss, ist oft das Feuer erst mal weg. Das kommt zwar wieder, sobald ich mich damit wieder befasse, schöner ist es aber, dem gleich folgen zu können.
Danke für deine Worte und deine Zeit.
Alles Liebe
Anett