Im April habe ich gefühlt nichts anderes gemacht, als zu schreiben. Zwischen Blogartikeln und Coaching-Konzepten habe ich viel darüber nachgedacht, wie sich „Menschenfieber“ über die Jahre verändert hat. Und warum es heute mehr denn je darum geht, bei sich selbst anzufangen, statt die Welt umbauen zu wollen.
Inhalt
Warum ich heute anders über Abgrenzung schreibe
Vorbereitungen für die nächste Workshop-Runde
Was im April 2026 sonst noch los war
Warum ich heute anders über Abgrenzung schreibe
Ich hab das Gefühl, ich hab den kompletten April nur geschrieben. Ich war total im Schreibfluss, für Menschenfieber und für meinen Hobby-Blog stonelett. Es sind Blogartikel enstanden, E-Mails, Coaching-Konzepte und einiges an Entwürfen. Und als mir so bewusst wurde, dass ich eigentlich die ganze Zeit nur schreibe, musste ich an meine Blog-Anfänge bei Menschenfieber denken. Wie sich die Idee damals (eigentlich aus Frust) geformt hat. Und wohin es sich entwickelt hat.
Ich hab mit dem Menschenfieber-Blog angefangen, weil ich aufklären wollte. Vor allem über Introversion & Extraversion. Einfach um für mehr Verständnis untereinander zu sorgen. Es tickt halt nicht jeder gleich. Dazu kommt, dass wir unbewusst viel von uns selbst auf andere projizieren. Und ich hab irgendwie gedacht, wenn das den Leuten mal bewusst wird, dann wird es ruhiger, ein bisschen harmonischer. Ohne die ständige gegenseitige Abwertung.
Daraus hat sich dann das Thema „empathisches Abgrenzen“ entwickelt. Weil ich relativ schnell bemerkt habe, dass es eigentlich egal ist, welchem Persönlichkeitstyp oder Neurotyp man entspricht. Man muss sowieso immer seine eigenen Wege finden. Es gibt keine Lösungsschablonen. Es sind immer nur Orientierungspunkte, die man an sich anpassen muss.
Ich finde es ziemlich spannend, die Entwicklung anzuschauen. 2018 wollte ich mit meinen Blogartikeln vor allem die Menschen erreichen, die anderen das Leben schwer machen (angefangen bei Kollegen, die über andere lästern und für überhaupt gar nix Verständnis haben). Ich wollte dazu beizutragen, dass das aufhört. Ich habe aber natürlich auch für die Menschen geschrieben, die mit den Abwertungen ihrer Mitmenschen umgehen müssen und Unterstützung suchen. Aber mein Fokus lag noch viel zu sehr auf den anderen, obwohl ich eigentlich schon wusste, dass wir andere nicht ändern können und immer bei uns selbst anfangen müssen.
Den Fokus auf die anderen hab ich inzwischen komplett abgelegt. Es hat aber auch seine Zeit gebraucht, bis ich wirklich verinnerlicht hatte, wie wichtig es ist, ausschließlich den Menschen meine Aufmerksamkeit und Energie zu geben, die offen dafür sind.

Vorbereitungen für die nächste Workshop-Runde
Ich hab mich für die neue Runde „Einfach anfangen“ vorbereitet. Bin die einzelnen Workshop-Tage noch mal ganz in Ruhe durchgegangen und hab geschaut, wo ich noch was anpassen möchte. Auch das PDF, das man nach jedem Workshop-Tag bekommt, hab ich noch mal ein kleines bisschen verändert. Ich hab außerdem den FAQ-Teil auf der Workshop-Seite ergänzt und ausführlichere Antworten zu gestellten Fragen in den Blog-Entwürfen festgehalten. Die gehen nach und nach online.
Jetzt freue ich mich erst mal auf die Mai-Runde. Die Anmeldung ist schon geschlossen. Du kannst dir aber jetzt schon deinen Platz für August sichern oder den Workshop jederzeit als 1:1-Coaching anfragen.

Danke für eure Rückmeldungen
Ich hab in den letzten Wochen wieder wundervolles Blog-Feedback von euch bekommen, vor allem zum letzten Monatsimpuls.
Manche Rückmeldungen kamen anonym über den Blog-Briefkasten, darauf konnte ich leider nicht antworten. Deswegen mache ich das jetzt hier auf diesem Weg: Eure Nachrichten sind angekommen. Ich habe mich über jede einzelne richtig doll gefreut. Danke, dass ihr euch die Zeit dafür genommen habt. Es ist nicht selbstverständlich. Und es tut einfach gut, zu wissen, dass meine Arbeit ankommt.
Manchmal fühlt es sich ja schon so an, als würde ich ins Leere schreiben oder sprechen. Das ist beim Bloggen ganz normal, das weiß ich. Deswegen ist es immer schön, wenn mal das ein oder andere Wort zurückkommt. Aber auch an meine stillen Leser und Hörer: Danke, dass ihr da seid, und dass ihr meine Sachen lest bzw. dass ihr sie euch anhört.

Was im April 2026 sonst noch los war
- stonelett hat nun eine Über-mich-Seite.
- Die erste Workshop-Woche ist fest geplant und startet bald.
- Mit dem Aufräumen der Website bin ich überhaupt nicht weitergekommen. Das muss ich jetzt langsam mal wieder angehen. Vor allem weil es auch bald rechtlich eine neue Anpassung gibt, die ich umsetzen muss. Das geht technisch für mich einfacher, wenn ich vorher endlich mal ein paar Sachen umgestellt habe.
- Ich ziehe gerade nach und nach von edudip zu ecosero um. Erste Meetings laufen schon regelmäßig über ecosero. Es ist aber vor allem für die Webinare noch nicht fertig eingerichtet. Da bin ich noch mitten drin.
- Ich war mit meiner Tochter und meiner Schwiegermama im Musical-Theater. Wir haben und „Die Schöne und das Biest“ angesehen. Das war ein richtig schöner Ausflug.
- Leider ist einer unserer Hunde krank. Wir wissen immer noch nicht genau, was sie eigentlich hat und suchen weiter.
- Ansonsten gab es im April den ganz normalen Familienalltag mit Schulkram, Geburtstagen und Ferien.
Blog-Rückblick April 2026

Man gibt sich bei einer Sache wahnsinnig viel Mühe, macht alles doppelt und dreifach genau und ist eigentlich erst zufrieden, wenn es absolut fehlerfrei ist. Nach außen hin sieht das nach purer Kompetenz aus ... Blogartikel lesen

Du hast dich endlich getraut, eine Grenze zu setzen. Doch statt Erleichterung spürst du nur Unruhe und ein schlechtes Gewissen. Du würdest am liebsten alles wieder rückgängig machen ... Blogartikel lesen

Ich bin neulich über einen Satz in einer Mail gestolpert, der früher unbewusst sofort ein altes, ungutes Selbstbild bestätigt hätte. Diesmal war es anders ... Blogartikel lesen

Im April habe ich wieder zwei meiner Kaffee-Momente auf meinem noch neuen Hobby-Blog veröffentlicht. Einfach nur ein paar kurze Gedanken, die ich mitgeschrieben habe. Blogartikel lesen

„12 von 12“ ist eine Blog-Tradition, die ich auf YouTube ausgelagert habe und bei der es darum geht, den 12. Tag eines Monats mit 12 Bildern zu dokumentieren. Video ansehen
Was war vor 12 Monaten, im April 2025?
Im April vor einem Jahr war Trauer ein größeres Thema. Ich hatte auf eine Blogbriefkasten-Frage über Trauer geantwortet. Das Schreiben war für mich auch ein bisschen wie „Therapie“. Es hat noch mal ein paar Erinnerungen und Emotionen hochgeholt. Aber es tat auch gut, drüber zu schreiben.
Außerdem hatte ich ganz lieben und überraschenden Geburtstagsbesuch und ich hab damit begonnen, meinen grünen Daumen auszubilden.
Hier kannst du meinen April-Rückblick von 2025 lesen.
Ausblick auf den Mai 2026
- Ich werde ecosero fertig einrichten, damit es edudip spätestens ab Juni komplett ablösen kann.
- Am 4. Mai startet die neue Workshop-Runde „Einfach anfangen“. Die Anmeldung ist, wie gesagt, schon geschlossen. Du kannst aber deinen Platz für August sichern oder jederzeit ein 1:1 anfragen.
- Ich freue mich auf weitere Blogartikel. Auch bei stonelett, wenn ich es zeitlich schaffe.







Liebe Anett,
ein Monat, in dem man viel schreibt, ist immer ein guter Monat. Finde ich.
Grenzen setzen und sich abgrenzen ist ein sicher unterschätztes Thema. Nicht nur von anderen Menschen und deren Meinungen, sondern auch von all dem vielen Lärm um uns herum, der oft genug nur Aufmerksamkeit bindet und keinen Mehrwert bringt.
Ich wünsche Dir einen erfolgreichen Mai und gute Besserung für die Fellnase
Liebe Grüße
Britta
Liebe Britta,
danke für deine lieben Worte und die Genesungswünsche. Die können wir gut gebrauchen.
Ich beobachte, dass Abgrenzung in letzter Zeit deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommt. Aber das darf natürlich noch viel mehr werden.
Wenn ich das so lese, fühle ich den Lärm richtig, den du beschreibst. Du hast so recht. Er schleicht sich auch über Bildschirme und Erwartungen ein, bis man einfach nur noch voll damit ist. Wie gut, dass es das Schreiben gibt. Hilft eigentlich immer 🙂
Ich wünsche dir einen schönen und hoffentlich ruhigen Mai.
Alles Liebe
Anett