Im August habe ich viel Zeit mit unserem neuen Tierschutzhund Nanni verbracht. Dabei habe ich nicht nur ihn, sondern auch mich selbst noch mal besser kennengelernt. Es war ein Monat voller Training und kleiner Erfolge. Es gab aber auch ein paar herausfordernde Momente. Gleichzeitig haben mich in meinen Coachings immer wieder ähnliche Themen begleitet, vor allem die Frage, wie man mit Überforderung umgeht. Neben all dem Alltäglichen war da auch schon der leise Hauch von Herbst, der mich an die kommenden Rauhnächte denken ließ.
Inhalt
Einen Monat Nanni
Coaching-Thema: Überforderung
Gedanken über die Rauhnächte
Was im August 2025 sonst noch los war
Blog-Rückblick August 2025
Was war vor 12 Monaten – im August 2024?
Ausblick auf den September 2025
Einen Monat Nanni
Nun ist unserer inzwischen vierter Tierschutzhund Nanni schon einen Monat bei uns. Es kommt mir schon viel länger vor. Er macht so gute Fortschritte, dass ich manchmal vergesse, wo er herkommt. Es macht so viel Spaß, mit ihm zu arbeiten und einfach nur zu sein, ihn hier zu haben. Aber es ist natürlich nicht immer alles schön und einfach. Wir haben auch unsere herausfordernden Momente.
Besonders durch diese schwierigen Momente habe ich in den letzten Wochen mehrfach festgestellt, dass Nanni mein bisher bester Mentor ist, was meine persönliche Entwicklung angeht. Ich lerne gerade noch mal so viel über meine Körpersprache, meine Wirkung auf andere. Ich entdecke stressende Glaubenssätze, die mir bisher nicht bewusst waren. Ich gehe noch achtsamer durch den Tag, da ich mich und meine Hunde (auch Fremdhunde und deren Menschen) noch genauer beobachten darf, um souverän durch schwierige Situationen zu führen und positive Verknüpfungen aufzubauen.
Sind die zwei nicht zauberhaft? Ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Momente.
Coaching-Thema: Überforderung
Eines der Themen, die sich in den letzten Wochen häufiger während der Coachings gezeigt haben, war Überforderung. Meist ging es dabei um die Arbeit und wie man diese unter anderem mit der nebenberuflichen Selbstständigkeit, Familie und Hobbys unter einen Hut bekommt. Die häufigste Beobachtung, die ich dabei gemacht habe: Die Menschen sind nicht gegenwärtig. Sie grenzen nicht ab zwischen dem, was jetzt dran ist und was nicht.
Das heißt: Du stehst z. B. morgens auf und das erste, worüber du redest, ist die Arbeit, die Herausforderungen und Probleme, die es dort gibt. Du kommst am Nachmittag nach Hause und dein einziges Gesprächsthema ist die Arbeit. Du liebst deinen Job, fühlst dich aber zunehmend überfordert. Und es bleibt auch weder Zeit noch Ruhe oder Energie für all die anderen Dinge, die dir wichtig sind.
Wenn du Stress reduzieren möchtest, beginne damit, achtsamer durch den Tag zu gehen:
Wenn du morgens deinen Kaffee trinkst, dann trinke einfach nur deinen Kaffee. Achte darauf, wie er schmeckt, wie er riecht, wie er dampft, wie sich die warme Tasse in deiner Hand anfühlt. Nimm deine unmittelbare Umgebung wahr, sieh aus dem Fenster … Lege alles, was dir bezüglich deiner Arbeit in den Sinn kommt, gedanklich auf deinen Schreibtisch. Darum kannst du dich gleich, zu Dienstbeginn, kümmern. Wenn du Feierabend hast, dann mach auch wirklich Feierabend. Die Arbeit läuft dir nicht weg.
Alles hat seine Zeit. Denke auch an dich und an einen gesunden Ausgleich.
Achtsame Morgenrunde mit den Hunden. Der Herbst kündigt sich schon an. (Die ToDos des Tages können warten, die sind jetzt noch nicht dran.)
Gedanken über die Rauhnächte
Mit dem ersten Flussnebel und der herbstlichen Stimmung kamen auch die ersten Gedanken an die diesjährigen Rauhnächte auf. Ich hab mich gefragt, wie ich sie dieses Mal verbringen möchte. Ob ich wieder eine Rauhnachts-Begleitung anbiete. Und wenn ja, in welcher Form. Auf der einen Seite möchte ich es gerne so halten wie in den letzten Jahren schon. Es ist einfach ein schönes Ritual. Auf der anderen Seite habe ich auch Lust auf etwas Neues. Beides zusammen anzubieten wäre aber vielleicht doch etwas zu viel. Denn ich selbst möchte im Dezember ja auch zur Ruhe kommen und diese besondere Zeit für mich und meine Familie nutzen. Na mal sehen. Ich lass das jetzt einfach noch mal ein bisschen wirken.
Wenn ich dir Bescheid sagen soll, sobald es etwas Neues zu den Rauhnächten gibt, trag dich einfach für die Menschenfieber-Post ein.
Was im August 2025 sonst noch los war
- Wir haben den Geburtstag unserer Tochter gefeiert.
- Mein großer Bruder kam spontan zu Besuch. Er wohnt weiter weg und wir hatten uns sehr lange nicht gesehen.
- Im Hintergrund habe ich weiter an verschiedenen Blogartikeln und Workshop-Konzepten gearbeitet, wenn auch nur sehr wenig, weil einfach die Zeit nicht da war – oder besser gesagt: Meine Prioritäten lagen, neben den Coachings, einfach bei mir und den Hunden. Denn ich habe es insgesamt ruhiger angehen lassen und mir zwischendurch immer wieder viel Zeit für mich selbst genommen.
- Mein Rhythmus war durch das viele Training mit Nanni ganz schön verschoben. So langsam gleicht es sich aber wieder an.
Blog-Rückblick August 2025
Monatsimpuls: Gefühlte Unfähigkeit und die Angst, als Hochstapler entlarvt zu werden
Hast du oft das Gefühl, du kannst vieles ein bisschen, aber nichts richtig? Und hast du Angst, dass andere dich als Hochstapler entlarven könnten? In diesem Monatsimpuls gebe ich dir ein paar Fragen zum schriftlichen Reflektieren an die Hand. Das Thema ist sehr komplex. Diese Fragen können jedoch ein Anfang sein und dir helfen, mit deinem Gefühl der Unfähigkeit sowie der Angst, dass du auffliegen könntest, gesund umzugehen. Blogartikel lesen
12 von 12 im August 2025
„12 von 12“ ist eine Blog-Tradition, die ich auf YouTube ausgelagert habe und bei der es darum geht, den 12. Tag eines Monats mit 12 Bildern zu dokumentieren. An meinem 12. August 2025 entstand das erste 12von12 mit unserem Neuzugang Nanni – einem einjährigen Rüden aus dem Tierschutz, der bisher außer eines einsamen Zwingerlebens noch nichts anderes kennenlernen durfte. Video ansehen
Was war vor 12 Monaten – im August 2024?
Vor 12 Monaten war ich total energiegeladen, was für mich im Sommer eher untypisch ist. Ich habe neben den 1:1-Coachings den Workshop zum reflektierenden Schreiben optimiert und den ersten Impuls-Workshop geplant, bei dem es ums Erkennen und Regulieren von versteckten Emotionen geht. (Wenn es hier mal eine Wiederholung geben soll, sag gern kurz Bescheid.)
Ansonsten war der August vor einem Jahr sehr gut mit sämtlichen privaten Veranstaltungen gefüllt. Und, worüber ich mich sehr gefreut hatte, eine Hochschule hatte mich als Referentin für ein Inhouse-Seminar zum Thema „Abgrenzen“ angefragt.
Ausblick auf den September 2025
- Vom 21. bis 23. September gibt es wieder einen gemeinsamen Mini-Check-up in der kostenfreien Menschenfieber-Post mit Hilfe von psychologischem Tarot. Hier findest du mehr Infos dazu: Psychologische Tarot-Arbeit in der Menschenfieber-Post
- Ich treffe eine Entscheidung, wie ich die diesjährigen Rauhnächte begleiten möchte.
- Es wird ein neues Thema und neue Termine für einen Impuls-Workshop und eine Workshop-Woche geben.
Ich schreibe dir etwa 4x im Monat – immer dann, wenn’s hier was Neues gibt, ich ein paar Gedanken mit dir teilen oder dich an etwas erinnern möchte. Alle 3 Monate gibt es ein paar zusätzliche Mails, in denen ich dich zu kurzen Reflexionen mit Hilfe der psychologischen Tarot-Arbeit anleite.
Du kannst mir jederzeit auf meine Mails antworten, wenn du deine Gedanken mit mir teilen möchtest. Ich freue mich immer über einen kurzen Austausch. 😊
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Lass uns gemeinsam durch den Jahreswechsel gehen, um zur Ruhe zu kommen, Vergangenes zu verabschieden und Neues zu begrüßen: Rauhnachts-Begleitung mit psychologischem Tarot vom 21.12.2025 bis 06.01.2026 >>> mehr Infos & Anmeldung
Hi, ich bin Anett. Ich unterstütze vor allem introvertierte, sensible und empathische Menschen dabei, sich von Druck und Erwartungen anderer zu befreien, Konflikte wertschätzend zu lösen und Stress zu reduzieren. Hinter den Kulissen immer an meiner Seite: meine beiden Hunde aus dem Tierschutz – Suri und Nanni.
Meine neuesten Blogartikel
Zwischen den Jahren: Die Rauhnächte aus psychologischer Sicht
Wenn das Jahr zu Ende geht, gibt es oft viele widersprüchliche Eindrücke zu verarbeiten. Alles passiert irgendwie gleichzeitig: Es ist dunkel, aber auch hell beleuchtet. Man fühlt sich erfüllt, aber auch erschöpft. Es ist laut und gleichzeitig still. Man sehnt sich nach Rückzug, aber der Kalender ist noch voll. Und zumindest mir geht es meist so, dass ich die Trägheit und Müdigkeit des alten Jahres spüre, gleichzeitig aber auch eine Unruhe wahrnehme, weil das neue Jahr, mit all den neuen Ideen und Projekten schon ruft. Diese Zeit zwischen den Jahren, die Rauhnächte, sind vor allem durch Social Media sehr präsent geworden. Sie sind aber keine moderne Erfindung. Im Gegenteil …
Wann Selbstfürsorge zur Pflicht wird – und wie du wieder ins Gleichgewicht kommst
Dinge, die einem früher gutgetan haben, fühlen sich plötzlich schwer an. Man macht sie trotzdem weiter, weil sie ja mal geholfen haben. Und weil man denkt, man müsse sie tun, um sich gut um sich selbst zu kümmern. Dieser Monatsimpuls hilft dir, zu erkennen, wann aus Selbstfürsorge eine hinderliche Pflicht wird und wie du sie so anpassen kannst, dass es wieder stimmig ist.
Monatsrückblick Oktober 2025: Spannungen, Funkeln und Vorfreude
Der Oktober hatte es ein bisschen in sich. Ich weiß nicht, ob du das auch so gespürt hast, aber irgendwie war da so eine unterschwellige Spannung in der Luft. Gleichzeitig gab es bei mir auch viele kleine Momente der Ruhe und dieses Gefühl, langsam in die dunklere Jahreszeit hineinzusinken.










Liebe Anett,
Dein Monatsrückblick hat mich sehr berührt – besonders Deine Gedanken über die stillen Momente mit den Hunden und die Achtsamkeit, die Du im Alltag lebst. So schön, wie Du diese Bilder teilst.
Falls Du magst…meinen eigenen August-Rückblick findest Du hier:
https://linda-kunze.de/monatsrueckblick-august-2025/
In Verbundenheit
Deine Linda
Liebe Linda,
ganz herzlichen Dank für deine Zeit und deine Worte. Ich freu mich drauf, deinen Monatsrückblick zu lesen.
Alles Liebe
Anett