„Irgendwie ist die Realität des Lebens immer etwas bescheidener als sein Potenzial. Im schmerzlichen Bewusstsein dieser Tatsache quälen sich viele Menschen mit jeder Entscheidung herum, egal wie klein oder groß sie ist, weil sie es nicht akzeptieren können, dass, wenn sie eine Handlung in der einen Richtung begonnen haben, sie nicht mehr in alle anderen Richtungen gehen können, die ihnen vorher offenstanden.“ – Rachel Pollack
Stressfaktor „Entscheidungen treffen“: Wie gut bist du darin?
Ich muss sagen, dass ich mich in Rachels Worten schon irgendwie wiederfinde. Es ist nicht so, dass ich mich nicht entscheiden kann – das klappt inzwischen meist wirklich gut. Dennoch schmerzt es manchmal, mit einer Entscheidung andere Möglichkeiten ziehen zu lassen.
Rachel schreibt diese Worte übrigens im Zusammenhang mit der Tarotkarte „Der Narr“. Denn diese Karte steht unter anderem für die Vollkommenheit des Anfangs: „Sie symbolisiert unendliche Möglichkeiten. Alles bleibt möglich, weil noch keine bestimmte Form in Erscheinung getreten ist.“
Keine Entscheidung treffen ist allerdings keine Option. Somit sind wir schon mitten in den Begrenzungen der realen Welt und müssen damit irgendwie umgehen. Möglichkeiten gibt es auch hier wieder viele. Meine liebsten sind reflektierendes Schreiben (z.B. Freewriting) und psychologische Tarot-Arbeit.
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