Monatsrückblick November 2025: Zwischenhalten

von Anett Enderlein | 1. Dezember 2025 | Persönliches & Rückblick | 4 Kommentare

Elbufer im Winter und die Aufschrift: Zwischenhalten – Monatsrückblick November 2025

Im November lief vieles parallel, aber manches verlangsamte sich auch. Ich war gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe und hab mein Tempo zwischendurch ganz schön runtergefahren. Gleichzeitig wuchs die Vorfreude auf die Rauhnächte und ich freu mich schon drauf, bald komplett darin abtauchen zu können.

Inhalt

Rauhnächte

Nanni

Pause

Was im November 2025 sonst noch los war

Blog-Rückblick November 2025

Was war vor 12 Monaten – im November 2024?

Ausblick auf den Dezember 2025

Rauhnächte

Die ersten Anmeldungen für die Rauhnachts-Begleitung sind eingegangen. Das und der Blogartikel, an dem ich geschrieben habe, haben meine Vorfreude auf die Rauhnächte richtig aufleben lassen. Momentan ist bei mir noch ziemlich viel los, es gibt noch einiges zu organisieren und es stehen auch noch ein paar Termine an, aber ich sehe die „Lücke in der Zeit“ näher kommen. Und allein der Gedanke daran sorgt schon dafür, dass ich nicht in Stress verfalle. Der Gedanke an die Rauhnächte erinnert mich also jetzt schon daran, achtsam zu bleiben.

Zwischen den Jahren
Hier findest du mehr Infos zu den Rauhnächten.

Nanni

Nanni, unser nicht mehr ganz so neuer Tierschutzhund, hat sich sehr schnell eingelebt. Er kommt inzwischen richtig gut zur Ruhe und wirkt viel ausgeglichener als noch vor ein paar Wochen. Es gibt natürlich noch einige Dinge, die ihn nervös werden lassen, aber auch hier sind wir deutlich vorangekommen. Ich kann ihm immer besser lesen und es gelingt mir immer öfter, auch innerlich ruhig zu bleiben, wenn er gerade am Durchdrehen ist (bisher habe ich vor allem versucht, mich ruhig zu verhalten).

Suri und Nanni
Die beiden sind inzwischen so zusammengewachsen. Die ersten Wochen waren ja schon ziemlich schwierig.

Pause

Ich hab im November verhältnismäßig viel Pause gemacht und alles einen Ticken langsamer angehen lassen. Ungeplant. Ich kam an manchen Tagen etwas schwerer in die Gänge und war auch gesundheitlich leicht angeschlagen. Vor einigen Jahren hätte ich mich gezwungen, weiterzumachen und mein Tempo zu halten. Ich finde es schön, zu sehen, was sich dahingehend über die letzten Jahre verändert hat.

Verschneites Elbufer im Morgengrauen
Eines der besten Mittel gegen Stress, Überforderung und Gedankenchaos: Ein Spaziergang am Wasser.

Was im November 2025 sonst noch los war

  • In den letzten Wochen wurde ich daran erinnert, dass manche Dinge sich von selbst sortieren: Menschen entfernen sich, Dinge verschwinden, Pläne müssen geändert werden. Das sticht oft erst mal ein bisschen. Aber: Wenn etwas geht, entsteht Platz für Dinge, die gerade besser passen. Und ich glaube, manchmal hängen wir gar nicht sooo sehr an den Menschen oder Dingen, die sich lösen, sondern wir kommen mit der Leere, die daraufhin kurzzeitig entsteht, erst mal nicht klar.
  • Nanni hat zum ersten Mal Schnee unter den Pfoten gehabt. Und ich glaube, es gefällt ihm.
  • Ich hab beim Schreieben meines Rauhnächte-Artikels mal wieder gemerkt: Ich habe keine Zeit für Perfektionismus. Der Artikel wirkt auf mich noch unfertig und an manchen Stellen holprig formuliert. Aber was soll’s. Better done than perfect.
  • So viele Blogartikel liegen angefangen in den Entwürfen und warten darauf, fertig geschrieben und veröffentlicht zu werden. Aber ich möchte mich nicht da durchhetzen. Ich schreib so gerne ganz in Ruhe und muss dann auch realistisch bleiben: In erster Linie bin ich Coach und kein Blogger. Ich arbeite fast nur 1:1 und sehr viel schriftlich, da bleiben oft einfach keine Kapazitäten mehr für noch mehr Worte. Dennoch: Ich liebe es, über meinen Blog mit euch in Verbindung zu sein. Schreibt mir bitte unbedingt weiter eure Fragen und Gedanken in den Blog-Briefkasten. Ich freue mich über jede einzelne. Rechnet aber bitte auch damit, dass meine Antwort etwas dauern kann.
  • Es gab sehr viele Diamond-Painting-Abende mit meiner Tochter. Wir haben zusammen am Küchentisch gesessen, Steinchen gesetzt, Musik gehört und über Gott und die Welt geredet. Richtig schön.
  • Dann hatte ich ein wundervolles Näh-Wochenende mit meiner besten Freundin. Sie wollte es schon so lange lernen und hat das richtig gut hinbekommen.

Blog-Rückblick November 2025

Kompass im Sonnenlicht mit der Aufschrift: Wann Selbstfürsorge zur Pflicht wird und wie du wieder ins Gleichgewicht kommst – Monatsimpuls mit psychologischem Tarot

Dinge, die einem früher gutgetan haben, fühlen sich plötzlich schwer an. Man macht sie trotzdem weiter, weil sie ja mal geholfen haben. Und weil man denkt, man müsse sie tun ... Blogartikel lesen

Bild von Anett und die Aufschrift: Mein Tag in Bildern – 12 von 12 im November 2025

„12 von 12“ ist eine Blog-Tradition, die ich auf YouTube ausgelagert habe und bei der es darum geht, den 12. Tag eines Monats mit 12 Bildern zu dokumentieren. Video ansehen

Bewölkter Vollmondhimmel und die Aufschrift: Zwischen den Jahren – Die Rauhnächte aus psychologischer Sicht

Wenn das Jahr zu Ende geht, gibt es oft viele widersprüchliche Eindrücke zu verarbeiten. Alles passiert irgendwie gleichzeitig: Es ist dunkel, aber auch hell beleuchtet. Man fühlt sich erfüllt, aber auch erschöpft ... Blogartikel lesen

Was war vor 12 Monaten – im November 2024?

Im November vor einem Jahr hatte ich mich dazu entschlossen, die Rauhnachts-Gespräche in die Rauhnachts-Begleitung zu integrieren: Also nicht nur schriftlichen Gedankenaustausch (und bei Bedarf auch Coaching oder Beratung), sondern auch per Videochat. Außerdem waren Missverständnisse über Coaching und Abgrenzen auf Social Media ein großes Thema. Und ich hatte meine ersten YouTube Shorts hochgeladen.

Hier kannst du meinen November-Rückblick von 2024 lesen.

Ausblick auf den Dezember 2025

  • Vom 6. bis 8. Dezember reflektieren wir wieder gemeinsam in der Menschenfieber-Post mit Hilfe von psychologischem Tarot. Hier kannst du dich kostenfrei eintragen, wenn du mitmachen oder auch einfach nur bei mir mitlesen möchtest.
  • Ich schreibe meinen Jahresrückblick.
  • Wir starten am 21. Dezember gemeinsam in die Rauhnächte. Hier kannst du dich noch bis zum 18. Dezember anmelden, wenn du Lust hast, dich überwiegend schriftlich von mir durch den Jahreswechsel begleiten zu lassen.
Hi, ich bin Anett.

Hi, ich bin Anett.

Ich unterstütze introvertierte, sensible und empathische Menschen dabei, sich empathisch abzugrenzen und mit weniger Menschen-Stress durch den Alltag zu gehen. Hinter den Kulissen immer an meiner Seite: meine beiden Hunde aus dem Tierschutz – Suri und Nanni.

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4 Kommentare

  1. Hallo liebe Anett,
    ich war ganz fasziniert von dem Namen „Menschenfieber“ und musste gleich mal reinschauen.
    Ich bin ganz bei Dir – ein Spaziergang am Wasser ist das beste was es gibt und ich wohne ihn einer Region hier gibts viel 🙂

    Du schreibst: „In den letzten Wochen wurde ich daran erinnert, dass manche Dinge sich von selbst sortieren“ – kann ich bestätigen, manchmal ist es wie verhext und plötzlich löst sich etwas auf. ich denke es braucht es manchmal um zu verstehen alles kommt mal in sein Leben aber es darf auch wieder gehen wenn die Zeit ist.

    Liebe Grüsse,
    Nicole

    Antworten
    • Liebe Nicole,

      etwas oder jemanden wieder gehen zu lassen, ist ja selten einfach. Es rüttelt immer ein bisschen in einem. Die Erinnerung daran, dass alles seine Zeit hat, braucht es wohl immer wieder mal. Es gehört eben dazu. Wie eine Winterruhe bevor der Frühling wieder alles belebt … Es ist wirklich immer wieder sehr interessant, mich selbst während solcher Phasen zu beobachten.

      Danke für deine Zeit und deine Worte.

      Alles Liebe
      Anett

  2. Liebe Anett,

    diese Zeilen über das Sich-Sortieren haben mich sofort getroffen.

    Genau dieses leise Stechen, bevor der Raum wieder frei wird – das kenne ich gut.

    Oft hängt man wirklich nicht am Alten, sondern an der kurzen Leere dazwischen.
    Danke fürs Aussprechen.

    In Verbundenheit

    Deine Linda

    Antworten
    • Vielen Dank, liebe Linda ❤️

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