Ich bin neulich über einen Satz in einer Mail gestolpert, der früher unbewusst sofort ein altes, ungutes Selbstbild bestätigt hätte. Diesmal war es anders. Ich zeig dir hier mal, wie es aussehen kann, wenn so ein Pieks kommt und man einfach nur beobachtet, was passiert. Es ist immer wieder faszinierend, wenn ich merke, wie das ungute Gefühl von selbst wieder abebbt und gar nicht erst hängen bleibt.
Du hast dich endlich getraut, eine Grenze zu setzen. Doch statt Erleichterung spürst du nur Unruhe und ein schlechtes Gewissen. Du würdest am liebsten alles wieder rückgängig machen. In diesem Artikel schauen wir uns an, warum das so ist und wie du mit diesem drängenden Gefühl umgehen kannst, ohne sofort wieder einzuknicken.
Man gibt sich bei einer Sache wahnsinnig viel Mühe, macht alles doppelt und dreifach genau und ist eigentlich erst zufrieden, wenn es absolut fehlerfrei ist. Nach außen hin sieht das nach purer Kompetenz aus, aber innerlich fühlt es sich oft ganz anders an – eher wie eine Schutzmauer, die man hochzieht, um bloß nicht kritisiert oder falsch verstanden zu werden. Wir schauen uns in diesem Monatsimpuls mal an, warum wir uns so oft hinter unserer Leistung verschanzen, woher dieser Drang kommt, es jedem recht machen zu wollen, und wie du den Weg zu gesunden Grenzen findest, ohne dich hinter einer Fassade verstecken zu müssen.
Wie voll kann sich ein Monat bitte anfühlen? Ich hab immer noch das Gefühl, dass sich Menschenfieber rundum erneuert. Obwohl man das nach Außen hin vielleicht gar nicht so mitbekommt. Die Hintergrundbaustellen werden immer mehr und immer größer. Wenn das so weitergeht, ist bald von meinen ursprünglichen Entscheidungen und Tools nichts mehr übrig.
Manchmal reicht ein Blick aufs Handy und das Kopfkino geht los. Die Nachrichten fühlen sich dann nicht mehr weit weg an, sondern landen direkt im eigenen Wohnzimmer. Dass dich das so trifft, zeigt vor allem, wie empathisch du bist. Aber wie schafft man es, in dieser Ohnmacht nicht steckenzubleiben?