Wenn wir uns schuldig fühlen

von Anett Enderlein | 13. August 2024 | Gedanken & Impulse | 0 Kommentare

Baum im Sonnenuntergang mit bewölktem Himmel und der Aufschrift: Wenn wir uns schuldig fühlen - ein kurzer Impuls

Wir können „es besser wissen“ und die besten Absichten haben. Dennoch sind wir nicht perfekt, reagieren manchmal über, entscheiden falsch, müssen die Konsequenzen tragen … Die Frage ist: Wie gehen wir dann damit um? Und was können wir daraus lernen? Wie viel Mitgefühl haben wir in solchen Momenten für uns selbst übrig — ohne uns von der Verantwortung freizusprechen?

Mit den Konsequenzen des eigenen Handelns zu leben, sie gut zu verarbeiten, ist eine Frage der Resilienz – die höchste Stufe des empathischen Abgrenzens. Wer resilient ist, ist nicht unkaputtbar. Auch ein resilienter Mensch leidet. Aber er weiß, mit den Schuldgefühlen und Scherben umzugehen und – wenn es an der Zeit dafür ist – etwas Schönes oder Hilfreiches aus dieser Erfahrung entstehen zu lassen.

Resilienz ist eine Fähigkeit, die wir lernen können. Und eine Fähigkeit, die trainiert werden muss, damit sie nicht verkümmert.

Nicht alles, aber vieles liegt in unserer Hand. Daran möchte ich dich heute einfach mal erinnern. Schuldgefühle zeigen uns, dass etwas schief gelaufen ist. Und dass es uns leidtut. Da wir aber nichts ungeschehen machen können, müssen wir uns auf das fokussieren, was in unserer Macht liegt: den mitfühlenden Umgang mit unserem Leid und dem Leid anderer.

Hi, ich bin Anett.

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